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Los geht's

Von Peter zu Peter - Die Rockpalast-Geschichte von 2003 bis heute

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Die langen Live-Rocknächte sind abgeschafft, die Sendezeit des Rockpalasts im Fernsehen auf 60 Minuten verkürzt und der Sendeplatz von Samstag- auf Sonntagnacht verlegt. In all dem Trubel geht Peter Rüchel in Rente und überlässt das Steuer seinem Nachfolger Peter Sommer. Welches neue Konzept wird von jetzt an verfolgt?

In diesem Special geht es um neue Festivals und Formate, um die medialen Entwicklungen und um den Versuch, den alten Rockpalastgedanken im neuen Gewand auf die Bühnen zu schicken. Vorhang auf für ein neues Kapitel!

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"Teile des Hauses dachten, der Rockpalast sei abgeschafft..."

2003 übernimmt Peter Sommer die Redaktion des Rockpalasts von seinem Vorgänger Peter Rüchel. Doch einfach war der Einstieg nicht.

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Es ist der vielbeschworene Sprung ins kalte Wasser. Regisseur Peter Sommer ist von jetzt auf gleich Redakteur des Rockpalast. Und es steht die Großveranstaltung überhaupt an: Rock Am Ring soll wieder live gesendet und gestreamt werden.

Peter Rüchel, inzwischen Pensionär, hat das Festival vorbereitet und betreut es vor Ort in Abstimmung mit Jungredakteur Sommer.
„Ohne Peter wäre ich gescheitert“, erinnert sich Peter Sommer heute, „denn auf mich sind jede Menge Eindrücke geradezu eingeprasselt - unter anderem das Schließen von Verträgen“.

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"Man trifft sich immer zwei Mal"

Peter Sommer erinnert sich an seinen Beginn beim Rockpalast und einen exklusiven Vertrag mit Metallica bei Rock am Ring.

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Rock am Ring bleibt die teuerste und aufwendigste Produktion des Rockpalasts. Bis 2007 der SWR das Festival für sich beansprucht, da es in seinem Sendegebiet liegt. 

Das Aus trifft die Redaktion schwer. Im Sendegebiet des WDR gibt es kein Festival dieser Größenordnung. So wird das kleine Alternative-Festival Area4 für kurze Zeit der Ersatz.
Von Anfang an hat sich Peter Sommer aber auch schon um weitere Festivals gekümmert, um eine größere musikalische Bandbreite anbieten zu können.

Gleichzeitig lässt das Budget des Rockpalast keinen großen Spielraum für teure Experimente. Ausgestattet mit der Hälfte des Etats, der dem Rockpalast noch zu Rüchels Zeiten zur Verfügung stand, ist es nun notwendig, andere ökonomischere Wege zu gehen.

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"Mit bescheidenen Mitteln Rock'n'Roll machen..."

Es muss nicht immer ein Ü-Wagen sein. Peter Sommer setzt auf "kleines Besteck" bei Übertragungen und erklärt, was hinter den sogenannten "EB-Teams" steckt. 

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2004 wird diese neue Aufzeichnungstechnik beim Eurosonic angewendet. Seither ist der Rockpalast Medienpartner dieses europäischen Showcase-Festival, das in den Klubs im niederländischen Groningen stattfindet.

Nach ähnlichem Muster, aber international aufgestellt arbeitet das Reeperbahn Festival in Hamburg. Seit der zweiten Ausgabe ist der Rockpalast auch hier mit dieser kleinen Technik dabei und zeichnet in Zusammenarbeit mit dem NDR-Radio verschiedenen Bands auf.

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Kleines Besteck, großer Effekt

Der Rockpalast trifft Biffy Clyro auf dem Reeperbahn Festival 2006.

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"Ich hab das immer scherzhaft Rock'n'Roll genannt"

Warum es so wichtig ist, dass die Kamera "emotional mitgeht", um das Beste aus dem Dreh herauszuholen, erklärt unser Kameramann Jürgen Meyer gemeinsam mit Reporter Manuel Unger. 

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Trotz geringeren Budgets deckt der Rockpalast in den Folgejahren mehr Festivals und Einzelkonzerte ab, als je zuvor. Der Rockpalast wird bunter und das lässt sich vor allem an den Festivalkooperationen belegen: Anfangs noch Bizarre und Rock am Ring, später Wacken, Rock Hard, MELT!, Summerjam, Haldern Pop oder Rheinkultur - manche nur einmal. Einzelkonzerte runden die Berichterstattung ab. 

Der Rockpalast hat sein Programm immer selber produziert und so unabhängig von der gewählten Produktionsweise einen einheitlichen Stil entwickelt - sowohl mit großen Ü-Wagen als auch mit kleinem Besteck. 

Dadurch ist natürlich auch die musikalische Vielfalt des Rockpalast gestiegen. Längst ist nicht mehr nur Rock angesagt, sondern eine breite musikalische Palette.

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"Little Lion Man"

Mumford & Sons beim Haldern Pop Festival 2010.

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"Über den Tellerrand hinaus schauen..."

Kathrin Wendt ist seit über zehn Jahren als Redaktionsassistentin beim Rockpalast dabei und hat die Entwicklung der musikalischen Öffnung selbst miterlebt.

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"No woman, no cry..."

Mit den Fugees feierte er den Durchbruch und 2015 begeisterte er die Menge trotz des anhaltenden Regens auf dem Summerjam in Köln. 

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"Rockpalast-Mitschnitte kursieren in Jamaica..."

Beim Summerjam in Köln treffen sich jedes Jahr viele Künstler aus Jamaica. Auch dort hat sich der Rockpalast einen Namen gemacht. Warum erzählt Reporter Manuel Unger.

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Hard Rock und Metal

Neben Bluesrock, Pop und Reggae gibt es beim Rockpalast auch eine gehörige Portion Hard Rock und Metal auf die Ohren. Hier vom Rock Hard Festival 2016: Blind Guardian mit "Fly"

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"Was zählt ist das Gefühl..."

Obwohl Reporter Ingo Schmoll selbst eher aus dem Pop-Bereich stammt, berichtet er für den Rockpalast seit Jahren auch von der "Metalfront".

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Mit dem MDR Fernsehen besteht seit 2014 eine sehr intensive Zusammenarbeit. Neue Festivals wie das Kosmonaut, With Full Force oder Highfield kommen hinzu und ergänzen das Programm.

Dennoch liegt die gesamte musikrechtliche Arbeit nach wie vor beim WDR Rockpalast. So ist inzwischen bei allen Produktionen die Klärung der Rechte zwischen den Künstlern und dem Rockpalast der zeitaufwendigste Arbeitsschritt.

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"Die Anforderungen sind größer geworden"

Patricia Schmiede-Pinto ist Fachbereichsleiterin in der Lizenzabteilung beim WDR. Als Juristin kümmert sie sich unter anderem um die Verträge mit den Bands, die im Rockpalast gezeigt werden.

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Neben dem Kernprogramm, Konzerte aufzunehmen, gibt es seit 2011 das einzige Rockpalast-Format, in dem so gut wie keine Musik vorkommt: Bei Rockpalast Backstage stehen die Interviews im Mittelpunkt, die Reporter Ingo Schmoll mit den Künstlern führt - im Plattenladen, Café oder Tourbus.

Bei Konzertaufzeichnungen legten wir von Anfang an großen Wert darauf, ein internationales Programm abzubilden. Bei Backstage sieht die Sache aber etwas anders aus: Hier hat sich herausgestellt, dass deutschsprachige Interviews besser funktionieren, als englischsprachige mit Untertitel oder Synchonsprechern.



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Ein gelungenes Experiment

Die Idee für Rockpalast Backstage entstand 2011. Reporter Ingo Schmoll über eine neue Form der Musikberichterstattung.

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Zauberapfel statt Rock'n'Roll

Mit Thees Uhlmann im Catering-Bereich, da bleibt kein Apfel verschont. Die ganze Backstage-Folge könnt Ihr online auf www.rockpalast.de gucken.

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Roh und authentisch

Reporter Ingo Schmoll erzählt, was das Format Backstage für ihn im Wesentlichen ausmacht.

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Rockpalast im Kino

Ingo Schmoll besucht in dieser Folge Rockpalast Backstage die Scorpions am Filmset von "Zu viel Zeit" in der Bochumer Zeche. Auch der Rockpalast spielt in der Verfilmung eine Rolle: Es gibt eine für den Film erfundene Rockpalast Rocknacht.

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„German television proudly presents ...“, diesen Satz erwarteten Rockfans in den 1970er und 1980er Jahren zweimal jährlich sehnsüchtig. Was ist aus dieser Zeit übrig geblieben?

Es gibt ein Format, das seit dem Wechsel von Peter Rüchel zu Peter Sommer geblieben ist - das einzige Festival, bei dem der Rockpalast die Hand auf der der Band-Auswahl hat: Das Crossroads.

Im Jahr 2000 für die Jazz-Redaktion entwickelt und im Kölner Subway produziert, findet 2003 die erste Staffel als Rockpalast-Crossroads in der Bonner Harmonie statt. Hier tragen wir den den alten Gedanken der legendären Rocknächte ein Stück weit fort - alles nur wesentlich kleiner.

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Crossroads ist Herzenssache

Peter Sommer erklärt, was das Besondere am Crossroads Festival ist, und warum es doch an alte Zeiten erinnert.

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"Von der Redaktion handverlesen ..."

Rembert Stiewe ist sozusagen das Gesicht des Crossroads. Er moderiert das kleine Festival in der Bonner Harmonie und führt die Bandinterviews.

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"What you want"

John Butler Trio beim Rockpalast Crossroads 2005.

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Ab der ersten Rocknacht 1977 hat der Rockpalast live im Fernsehen gesendet. Mit der ersten eigenen Homepage in den 2000er Jahren kam schließlich das Live-Streaming hinzu und erste Videos konnten abgerufen werden - ohne an das feste Fernseh-Programm gebunden zu sein.

Heute ist das Archiv auf der Homepage das Kernstück des Rockpalast: unzählige Konzerte, Unpluggeds und Interviews sind jederzeit und oft unbegrenzt abrufbar.

In diesem Zeitalter des Streamings und der erhöhten Mobilität ist es notwendig, Oberflächen zu verändern und dem digitalen Strom zu folgen. Tausende Videos aus dem Rockpalast-Programm lassen sich heute natürlich auch leicht vom Smartphone abspielen, allerdings ist im digitalen Zeitalter eine gute und umfangreiche Homepage allein nicht mehr alles …

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"Man könnte Monate vor dem Rechner verbringen..."

Das Rockpalast-Archiv bietet eine Menge Material für Musikfans, weiß auch Reporter Manuel Unger zu schätzen.

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"Allein Bob Marley hat 8,5 Millionen Klicks "

Peter Sommer spricht über das Internet, neue Verbreitungswege und neue Möglichkeiten durch Kanäle wie YouTube. 

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Wir haben uns bemüht, nach bestem Wissen und Gewissen alles zusammen zu tragen, was für die Geschichte des Rockpalast wichtig ist. Nicht alles hat Platz finden können - dafür gibt es einfach zu viel zu erzählen.

Am Ende bleibt nur noch Danke zu sagen an die unzähligen Bands, die bei uns aufgetreten sind, und an Euch, unser Publikum, das uns kritisch begleitet. Ohne Bands kein Publikum, ohne Publikum keine Bands, ohne Euch kein Rockpalast. Auf die nächsten gemeinsamen Jahre.

Euer WDR Rockpalast aus Köln

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Durch die Zeiten

Ob von den Anfängen mit Bands wie R.E.M. oder U2 bis hin zur Gegenwart mit den Fantastischen Vier oder Marteria - hier sind ein paar Glückwünsche, die uns erreicht haben.

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