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Udo Lindenberg wird 70

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Von Erich Honecker zu Jan Delay. Von der Reeperbahn zum Horizont. Von der Mondrakete aufs sinkende Schiff - und wieder zurück. Die Karriere von Udo Lindenberg ist lang und bewegt. Wir destillieren sie auf 17 Songs.

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"Daumen im Wind" (1972)

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Kein Hut, keine Zigarre, kein Düdn-Düdn-Dü-Dü. Bei seinem Debüt als Deutschrocker singt Udo noch soft und sanft vom Fernweh.

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"Hoch im Norden" (1972)

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Von wegen: Udo will nicht "auf den Seehund kommen". Der Norden (von Gronau)  ist ihm zu klein, die Welt ruft. Er hört zu und lässt sich nicht lange bitten.

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"Cello" (1973)

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Moped anwerfen? Schwarzfahren? Für eine "Göttin" macht er alles und liebt Cello-Konzerte aus der ersten Reihe.

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"Candy Jane" (1973)

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Doch Udo liebt mehrgleisig: Neben der Cellistin gibt es noch viele andere, die er bewundert. Zum Beispiel das Hollywood-Starlet Candy Jane. Die ist zwar eine Erfindung, aber das ist Udo ja irgendwie auch.

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"Alles klar auf der Andrea Doria" (1973)

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Mitte der Siebziger entert Udo als Kapitän die Deutschrock-Brücke - und wird sie trotz Stürmen, Flauten und Maschinenschäden nicht mehr verlassen.

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"Ich bin Rocker" (1976)

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Ein bisschen Jagger, ein bisschen Kinski: Lindenberg gibt gerne den Wilden - manchmal auch den Rocker. Aber eins ist  klar: Zuschlagen is' nich'.

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"Riki Masorati" (1977)

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Boxenluder? Bleifuß? Champagner? Genau sein Ding: Udo Masorati - Rock-Formel 1-Pilot.

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"Bodo Ballermann" (1982)

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Und als " Schrecken der Bundesliga " tritt er 1976 dem Kaiser Franz gegen das Schienbein - musikalisch.

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"Wozu sind Kriege da?" (1981)

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1983 darf Udo bei einem Friedensfest in der DDR auftreten. Ein wahr gewordener Traum? Nun ja. Das Publikum besteht nur aus  "FDJ-Mumien". Die echten Fans bleiben vor der Tür. Die vereinbarte Tour lässt "Honni" absagen.

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"Sonderzug nach Pankow" (1983)

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Nuschler unter sich: 1987 schenkt Lindenberg Erich Honecker eine Gitarre, auf dass dieser Udos Panik-Orchester doch noch eine Tour durch die DDR gestattet. Doch der Schrat bleibt stur.

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"Sie brauchen keinen Führer" (1984)

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DER Anti-Nazi-Song von Udo. 1984 veröffentlicht, verliert er in den kommenden Jahrzehnten nichts an Relevanz

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"Horizont" (1986)

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Als 1986 seine Vertraute und Band-Sekretärin Gabi Blitz an Drogen stirbt, verarbeitet Udo die Gefühle von Trauer, Verlust, aber auch Hoffnung zu seinem bisher größten Erfolg.

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"Ich lieb dich überhaupt nicht mehr" (1986)

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Selbst wenn die Versicherung nicht gezahlt hätte: Mit den Einnahmen, die dieser Hit Lindenberg einbrachte, wäre ein neuer Fernseher locker drin gewesen.

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"Reeperbahn" (1989)

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Kairo, Bayreuth, Venedig: Globetrotter Udo machen die Städte der Welt alle "irgendwie so traurig". Da hilft nur eins: Das rote Licht der Heimat.

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"Club der Millionäre" (1991)

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Ironie? Oder nichts als die Wahrheit? Wie auch immer, auch der Song-Erfinder mag es: Korken knallen, Millionen machen ...

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"Ganz anders" (2008)

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15 Jahre lang heißt es: Selters und Sparflamme statt Schampus und Steilgehen. Udos Stern scheint ab den frühen 90'ern gesunken, doch 2008 ist er plötzlich wieder obenauf. Comeback deluxe. Als erster Offizier mit an Bord: Nöl-Rapper Jan Delay.

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"Durch die schweren Zeiten" (2016)

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Inzwischen ist Udo 72, doch von Ruhestand keine Spur. Tourneen, Platten, Bücher: Der Panik-Präsident wird weiter gefeiert. Fürs Durchhalten. Fürs Dasein. Und dafür, dass er den deutschen Rock ein bisschen lockerer gemacht hat. Düdn-Düdn-Dü-Dü.

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