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Los geht's

Start Up ich mach mein Ding

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Das Start-up Dulks aus Meerbusch arbeitet an einer neuartigen Feldhacke, die Unkräuter besonders wirksam entfernen soll. Bei herkömmlichen Hacken bleibe oft noch Unkraut auf den Felder stehen, sodass Bauern viele Pestizide einsetzen müssen, sagt Gründer André Dülks. Er ist der Kopf hinter dieser Idee ...

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Dulks-Gründer André Dülks

Wie kam er auf seine Geschäftsidee?

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Umfrage unter Landwirten beim Feldtag.

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Im Jahr 2017 haben Dülks und sein Mitgründer Franz Wieck einen ersten Prototypen entwickelt und diesen bei einem Bauerntreffen erstmals potentiellen Kunden vorgestellt - ein spannender Moment! Was sagen die Landwirte?

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Trotz der recht guten Rückmeldungen,
gab es im Team Diskussionen:

Was sollte die Hacke können?
Wie geht man auf Kunden zu?
Wie baut man eine Produktion auf?

Schließlich verließ Franz Wieck das Unternehmen im Herbst 2017. Für Gründer André Dülks eine schwierige Phase ...

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André Dülks über den Ausstieg seines Co-Gründers.

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Zum diesem Zeitpunkt lief auch sein Gründerstipendium aus. Doch Dülks machte weiter. Ein Kredit aus der Familie half ihm, die ersten fertigen Maschinen zu bauen. Die ersten davon sind schon ausgeliefert. Und mit Johan Labs hat er einen neuen Mitgründer gefunden. Seine persönliche Bilanz?

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Das Fazit

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Das Start-up Physiosense aus Aachen startete vor gut zwei Jahren. Ihre Idee: Smarte Bürostühle, die vibrieren, wenn man in falscher Haltung darauf sitzt. Das soll Rückenschmerzen mindern.

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Für diese Idee gewann das vierköpfige Gründerteam Preise und fand renommierte Partner. Im Rahmen des Förderprogramms "Start-up-Autobahn" begannen sie gemeinsam mit Porsche und Daimler, smarte Autositze mit Vibrationsalarm zu entwickeln.

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Doch Erfolg in der Start-up-Welt ist oft flüchtig. Im Winter musste sich das Team eingestehen, dass die Entwicklung im Automobilbereich zu lange dauert, um damit kurzfristig Geld zu verdienen. Und für ihre Kernidee - die Bürostühle - ist ihre Technologie noch nicht reif genug.

Eine bittere Erkenntnis für die Gründer ...

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Physiosense-Geschäftsführer Tim Host

Physiosense-Geschäftsführer Tim Host: "Das Unternehmen liegt einem am Herzen und wenn man dann sieht, man dreht sich im Kreis, dann ist das unheimlich frustig. Und das ist ein blödes Gefühl. Aber ich glaube insgesamt haben wir die Kurve gekriegt. Wir stehen alle sehr motiviert hier und geben Vollgas."

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Simon Hombücher von der Universität Duisburg-Essen.

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Ein Mitgründer hat sich entschieden, Physiosense zu verlassen. Tim Host, Johanna Dörter und Tobias Rink aber machen weiter. Wie gelingt ein Neuanfang?

Innovationsmanager Simon Hombücher hat Tipps ...

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Genau das macht Physiosense: Mit ihrem technologischen Wissen helfen sie nun anderen Unternehmen, deren Produkte zu digitalisieren - zum Beispiel einen Getränkeaufsteller. Dadurch sollen die Hersteller stets wissen, wann alle Flaschen entnommen wurden und wann sie nachfüllen müssen.

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Das Münsteraner Start-up Foodtracks entwickelt eine Software für mittelständische Bäckereien. Das Programm berechnet, wann die Bäcker wie viel Ware einkaufen müssen - damit am Ende eines Tages möglichst wenig Backware im Müll landet.

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Während sich Tobias Pfaff (rechts) um die IT kümmert, betreut sein Mitgründer Eyüp Aramaz Marketing und Vertrieb. Für die Gründung hat er sogar seinen Job als Polizeibeamter aufgegeben. Einer ihrer ersten Kunden war die Cibaria Bäckerei aus Münster ...

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Lebensmittelverschwendung minimieren

Anika Künzel von der Cibaria Bäckerei erzählt, warum die Software für ihr Unternehmen wichtig ist.

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Tobias Pfaff

Der Investor war ein Meilenstein.

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Das junge Unternehmen muss nun möglichst schnell wachsen, um nicht von anderen IT-Firmen am Markt überholt zu werden. Für die Gründer  bedeutet das: Stress - und Abstriche im Privatleben. Eyüp Aramaz geht längst nicht mehr so oft mit seiner Frau Joggen wie früher und auch die Kinderwünsche der beiden müssen zurückstehen.

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Eyüps Frau Jana zum Thema Kinder.

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Mehr als fünf Bäckereien haben die Gründer schon von ihrer Software überzeugen können. Ihr Ziel: Noch in diesem Jahr soll ihr Unternehmen profitabel werden. Das heißt, der Umsatz soll die Kosten übersteigen.

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Das Leben eines Gründers ist eine ständige Achterbahnfahrt - diesen Satz haben alle unsere Gründer schon einmal gesagt. Mal klappt eine große Finanzierungsrunde, dann springt der Investor im letzten Moment ab. Mal bestellt ein großer Kunde, dann stockt die Produktion. Bleibt die Frage:

Würden unsere Gründer es wieder tun?

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