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So groß ist unsere Liebe zum Hund - Multimedia-Reportage

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Der Hund ist mehr nur als irgendein Haustier. Er ist der beste Freund der Deutschen. Entsprechend groß ist unsere Liebe zum Vierbeiner - und die kann seltsame Blüten treiben.
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Nach Russland gibt es europaweit in Deutschland die meisten Hunde. Schätzungen zufolge leben hier ca. 8 Millionen Hunde.

In vielen Familien müssen die Tiere aber kein Hundeleben führen. Sie werden eher wie Familienmitglieder behandelt.
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Jedes Jahr geben die Deutschen mehr als zwei Milliarden Euro für Hunde aus.

Von der Anschaffung bis zur Bestattung kostet der Vierbeiner durchschnittlich 14.330 Euro.
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Die Kosten sind natürlich abhängig von der Hunderasse und der Großzügigkeit des Besitzers.

Ein mittelgroßer Hund wie der Labrador etwa frisst in seinem Leben rund 1,3 Tonnen Hundefutter. Das kostet sein Herrchen über die Jahre ca. 4.000 Euro.
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Einige Hundehalter schwören auf "Barf" - biologisches artgerechtes rohes Futter. 

Dabei wird das Futter aus frischem Fleisch, Innereien, Knochen und Fisch zusammengestellt. Ergänzt wird es mit Obst und Gemüse. Allerdings ist die Ernährungsmethode nicht unumstritten.
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Und wer seinem Liebling zum rohen Futter das richtige Getränk servieren möchte, der kann neuerdings auch zur Flasche greifen. Die schottische Brauerei "BrewDog" braut Bier speziell für Hunde.
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Trotz vermeintlich guter Ernährung kann aber jedem Hund auch mal etwas auf den Magen schlagen.

Woran der Liebling erkrankt ist, kann etwa eine Computertomographie zeigen.
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Allerdings muss man sich so eine Computertomographie auch leisten können. Dieser Mops muss die Prozedur alle zwei Monate über sich ergehen lassen. Seinem Frauchen kostet diese privatärztliche Leistung jedes Mal 700 Euro.
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Und wenn die Seele erkrankt ist? Dann kommt der Hund auf die Couch - am besten auf die eines Hundetherapeuten.

Zwischen 50 und 80 Euro kann so eine Therapiestunde kosten - die der Vierbeiner hoffentlich nicht verschläft.
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Schlafen kann er nämlich besser an ganz anderen Orten - etwa in der Luft. Die Fluggesellschaft "VistaJet" etwa bietet einen VIP-Service für reisende Vierbeiner an.
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Manchmal müssen Herrchen oder Frauchen aber auch ohne ihren vierbeinigen Liebling verreisen.Damit der Hund in der Zwischenzeit kein Hundeleben führen muss, kann er in der Luxus-Hundepensionen einchecken.

Eine Einzelloge kostet hier etwa 80 Euro pro Hund und Nacht - inklusive Vollpension.
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Wellness kostet allerdings oft extra. Diese Mops-Luxus-Behandlung lässt sich das Frauchen 105 Euro kosten.
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Wer seinen Hund etwas günstiger verwöhnen möchte, der kauft ihm einfach eine Stoffpuppe. Einige Vierbeiner dürften daran auch deutlich mehr Freude haben.
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Der Handel mit Tierprodukten ist längst zum Milliardengeschäft geworden. In Duisburg etwa gibt's in einem Zoofachgeschäft auf 12.000 Quadratmetern alle möglichen Produkte für unsere tierischen Freunde.
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Ein Schwimmweste für den Hund kostet hier zwischen 36 bis 88 Euro. Allerdings: Wer das Geld sparen möchte, lässt seinen Hund einfach ohne ins Wasser. Denn grundsätzlich kann jeder Hund schwimmen - wenn er denn will.
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Was am See noch "ohne" funktioniert, ist an Karneval undenkbar. Da muss der Vierbeiner natürlich ins passende Kostüm schlüpfen.
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Sollte der Hund sich allerdings nichts aus der jecken Zeit machen, kann er die Karnevalstage natürlich auch vor dem Fernseher verbringen. Längst gibt es auch Fernsehsender nur für Hunde - wie etwa "DOGTV".
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Aber irgendwann ist auch das schönste Hundeleben mal vorbei. Wer seinem Tier die letzte Ehre erweisen möchte, der setzt ihn natürlich auf einem Tierfriedhof bei. Eine Grabstelle kostet hier etwa 90 Euro pro Jahr - allerdings ohne Grabpflege. Aber die übernehmen Frauchen oder Herrchen vermutlich gern noch viele Jahre selbst.
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