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Gerhard Richter wird 85 Jahre alt

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Einführung

Seine Werke sind die teuersten auf dem Kunstmarkt, seine Ausstellungen begeistern das Publikum. Am 9. Februar 2017 wird Gerhard Richter 85 Jahre alt. Wir blicken auf sein vielfältiges Werk. Und lassen den Wahlkölner selbst zu Wort kommen.
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Richter schweigt ...

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... ganz oft, wenn es um sein Werk und seine Person geht. Interview-Anfragen werden nur in Ausnahmefällen positiv beantwortet. Einige dieser seltenen Fälle sind in unserem WDR-Archiv dokumentiert.
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Über Malerei reden - schwierig bis sinnlos.

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Gerhard Richter erklärt, warum er sich heute mehr öffnet.

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Lange Zeit galt Richter als medienscheu, verschlossen, schwierig. Doch 2002 erschien die Biografie "Gerhard Richter, Maler" von Dietmar Elger. Sie entstand in Kooperation mit dem Künstler.  

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Von Dresden ins Rheinland

Geboren wurde Gerhard Richter am 9.2.1932 in Dresden. 1961, mit 29 Jahren, siedelte er in den Westen über. Er studierte an der Kunstakademie in Düsseldorf, wo er später auch lehrte.
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Zusammen mit den Künstlern Sigmar Polke, Manfred Kuttner und Konrad Lueg prägte Richter den - eher ironisch gemeinten - Begriff des „kapitalistischen Realismus“. Erstmals verwendet wurde er für das Happening „Leben mit Pop“ in einem Düsseldorfer Möbelhaus am 11.10.1963.
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Vom sozialistischen zum kapitalistischen Realismus

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Der Meister des Stilwechsels

Gerhard Richter ist ein äußerst vielseitiger Maler. Seine Bandbreite reicht von gegenständlich bis abstrakt. Immer wieder wechselte er seine Stile. Kritiker warfen ihm vor, dass seine Erkennbarkeit darunter leide.
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"Es gibt Zeiten, wo ich gut wiederzuerkennen bin."

 

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Vom Foto auf die Leinwand

Ausgang einer Serie von Gemälden waren alte Schwarz-Weiß-Fotos. Oft waren es Schnappschüsse aus dem Familienfundus, wie bei diesem Gemälde, das Richter als Säugling mit seiner Tante Marianne zeigt.
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Das Foto als Hilfsmittel - "um sich die Zeichnerei zu ersparen"

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"Das Foto ist spannend, selbst wenn es unscharf ist."

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Streifen und Rechtecke

In starkem Kontrast zu den konkreten Fotobildern steht das abstrakte Werk von Gerhard Richter. Eine Untergruppe bilden die Gemälde, die von einer strikten geometrischen Strenge leben und dennoch Raum für den Zufall lassen. 
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Abstrakt und doch real

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Farbkarten vom Farbenhändler als Inspiration

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Das Kölner Domfenster

Eine Fortsetzung seiner abstrakten Farbtafeln findet sich im Südfenster des Kölner Doms. Gegen den erbitterten Widerstand des damaligen Kardinals Joachim Meisner wurde Richter vom Domkapitel mit der Gestaltung beauftragt. Er wählte 72 Farben aus, die auch in den mittelalterlichen Fenstern des Doms vorkommen. Die Abfolge der Farben wurde durch einen Zufallsgenerator ermittelt. Die Kölner schlossen das Werk schnell ins Herz und nannten es liebevoll "Konfetti-Fenster."
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Warum Richter den Kölnern das Fenster schenkte

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Neue Werke im Museum Ludwig

Andere Künstler werden in diesem hohen Alter mit einer Retrospektive geehrt, Richter hingegen zeigt seine jüngsten Werke. Im Kölner Museum Ludwig werden 26 abstrakte Gemälde ausgestellt. Sie sind alle innerhalb des letzten Jahres entstanden. Auf den folgenden beiden Seiten zeigen wir zwei dieser Bilder, kombiniert mit älteren Aussagen von Gerhard Richter.
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Über das abstrakte Malen

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"Formen und Farben, die fast etwas sein könnten."

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Richter und die Rekorde

Gerhard Richter gilt als wichtigster Maler der Gegenwart. Und als der teuerste. Seine Werke erzielen bei Versteigerungen regelmäßig Preise von mehreren Millionen Euro. Für Richter selbst stehen diese absurd hohen Preise in keinem Verhältnis zum Wert seiner Kunst.
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"Das ist genauso absurd wie die Bankenkrise."

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Doch ganz gleich, welchen Kaufrausch Richter bei den Sammlern auslöst, die Kunst als Wertanlage kaufen - unbestritten ist seine Bedeutung unter Fachleuten und beim Publikum. Fast schon unüberschaubar ist die Flut an Literatur über Richter. Bei allem Bemühen, dieses vielfältige Werk zu verstehen und zu durchdringen, bleibt am Ende die Faszination dessen, was wir nicht verstehen.
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"Mich interessiert nur das, was ich nicht kapiere."

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