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Los geht's

Wohin mit den Flüchtlingen?

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Die Multimedia-Reportage zeigt, wie Kommunen in Nordrhein-Westfalen mit dem Flüchtlingsstrom umgehen. Die Stadt Aachen hat das Problem, dass sehr viele unbegleitete minderjährige Flüchtlinge dort aufgegriffen werden und versorgt werden müssen.
In Duisburg wurde eine Zeltstadt errichtet, weil die Stadt keine anderen Unterbringungsmöglichkeiten hätte. Das sorgt bundesweit für Aufsehen.




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Die Zeltstadt löst großes Unbehagen aus

Zwei Duisburger Pfarrer, Heiko Dringenberg und Herbert Werth, machen sich ein Bild der Lage.

 

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Duisburg erwartet bis Jahresende knapp 800 Flüchtlinge. Menschen, die überwiegend aus Kriegs- und Krisengebieten von Syrien, Irak und Afghanistan geflohen sind. Für Duisburg war es die letzte Möglichkeit, eine Unterbringung zu bewerkstelligen.

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Pfarrer Heiko Dringenberg sorgt sich um die Flüchtlinge

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Eddie stammt aus Kamerun. Nachdem sein Vater ermordet wurde, fürchtete er um sein Leben. Er floh alleine aus seiner Heimat und ließ Mutter und drei Schwestern zurück. Den Weg nach Deutschland hätte er fast nicht überlebt. Mit Hilfe von Schleusern sei er übers Mittelmeer gekommen. Er war unter 18 und konnte deshalb in Deutschland bleiben. Er lebt jetzt seit über einem Jahr in Aachen. Sein Asylantrag wird derzeit geprüft.




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Über 300 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge sind allein im Jahr 2013 im Drei-Länder-Eck angekommen. Nach deutschem Recht müssen sie dort betreut werden, wo sie aufgegriffen wurden. Deswegen bleiben sie in Aachen. Die Stadt hat aber nicht genügend Unterbringungsmöglichkeiten. Die Motive der Jugendlichen ihr Land zu verlassen sind meist: Vertreibung, politische Bedrohung, erlittene Misshandlung oder wie bei Eddie Bedrohung der Familie.




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Hilfe für minderjährige Flüchtlinge

Im Auftrag des Jugendamts Aachen kümmert sich Peter Merschen um die geflohenen Kinder und Jugendliche.

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Die Asylsuchenden werden von der Bezirksregierung Arnsberg auf Ersthilfe-Einrichtungen in ganz NRW verteilt. Jeden Monat sollen etwa 190 Flüchtlinge aus Syrien, dem Irak und Afghanistan nach Duisburg kommen. Die Stadt hätte keine anderen geeigneten Unterbringungsmöglichkeiten. Doch inzwischen gibt es Unterschriftenlisten und Proteste von Bürgern gegen die Zeltstadt.



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Zeltstadt - Notlösung oder Strategie?

Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link rechtfertigt die Notunterkunft.

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In Aachen müssen jedes Jahr mehrere Hundert minderjährige Flüchtlinge untergebracht werden. Die Kinderheime der Stadt sind voll. Deshalb werden die Jugendlichen auf private Wohngemeinschaften oder Hotels aufgeteilt.

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Kampf gegen Heimweh und Langeweile

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Eddie lebt mit sieben anderen jugendlichen Flüchtlingen in einer Wohngemeinschaft im Aachener Kinderheim. Fernab von seiner Familie in Kamerun - sein neues Zuhause. Er darf hier solange wohnen, bis er 18 ist.


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Eddie hält Kontakt zu seiner Familie in Kamerun

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Eddie hat einen Platz in einer Aachener Hauptschule bekommen. Nach dem Abschluss will er sich um einen Ausbildungsplatz bewerben. Wenn er diese Hürde genommen hat, steigen seine Chancen, hier in Deutschland länger bleiben zu dürfen. Ein wichtiger Schritt in eine neue, bessere Zukunft.


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Lehrerin, Ersatzmutter und vieles mehr

Lehrerin Petra Naumann fühlt sich verantwortlich für die minderjährigen Flüchtlinge.

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Solange es keine alternativen Wohnungen für die Flüchtlinge gibt, hält die Stadt Duisburg an ihrer Notlösung fest. Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuz halten Stellung in der Zeltstadt.

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Suche nach Alternativen

Die Pfarrer Dringenberg und Werth prüfen andere Unterbringungsmöglichkeiten für die Flüchtlinge in Duisburg-Walsum.

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Auf dem Gelände des Kraftwerks Walsum haben bis vor kurzem noch Ingenieure in Containern gearbeitet. Diese könnten für rund 25.000 Euro pro Monat von der Stadt angemietet werden. Eine weitere Alternative zur Zeltstadt, die die beiden Pfarrer der Stadt Duisburg zur Prüfung anbieten wollen.


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Suche nach einem geeigneten Stellplatz für die Container

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