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WDR 4 - Expedition Lieblingshits

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David Bowie klaut Gitarrensounds in Neunkirchen-Seelscheid. Billy Idol singt im Bauernhausmuseum Vreden. Und Bill Wyman fährt nach einer Panne mit dem Taxi zum Stones-Konzert nach Münster. Viele Stars der Rock- und Pop-Geschichte haben in Nordrhein-Westfalen Spuren hinterlassen und ganz besondere Geschichten erlebt. WDR 4 erzählt sie.

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Im Februar 1977 spielen ABBA in der ausverkauften Essener Grugahalle. Und was machen die vier
schwedischen Superstars vor der Show? Nein, sie treffen sich nicht mit irgendwelchen Promis und VIPs. Sondern mit der damals 13-jährigen Dagmar Bahners aus Kaarst.

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Billy Idol war 1984 ein Superstar - und trat dennoch im beschaulichen Münsterland auf. Der WDR fuhr den englischen Punkrocker mit dem "Musik Convoy" nach Vreden, wo er einen denkwürdigen Auftritt hinlegte: Er schlenderte singend durch den Stadtpark und landete schließlich im Kötterhaus des dortigen Bauernhausmuseums, wo er seinen Hit "Eyes Without A Face" zum Besten gab. WDR-Moderatorin Karin Sarholz erinnert sich noch heute an diesen "Clash of Culture".

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Beatles-Museen gibt es viele. Aber keines ist so kuschelig wie das von Harold Krämer in Siegen-Geisweid. Auf gerade mal 27 Quadratmetern hat er tausende Memorabilia der Fab Four versammelt. Und ist damit im Guinness-Buch der Rekorde gelandet. Highlights der Sammlung sind diese Originalzeichnungen von Paul McCartney. Krämer ist sich sicher: Der Pfeifenraucher links soll Ringo darstellen.

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Siegen ist ohnehin ein gutes Pflaster für Beatles-Fans. Immerhin hatte Paul McCartney 1999 im Kunstforum Lyz die weltweit erste Ausstellung seiner Gemälde. Dafür hat sich Kulturdezernent Wolfgang Suttner mächtig ins Zeug gelegt. Und wo McCartney schon mal dort war, hat er sich dann auch gleich mal die Gegend angesehen...

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Wer Anfang der 80er BAP für ein Konzert buchen wollte, hatte es leicht: Einfach Wolfgang Niedecken anrufen, der damals noch im Kölner Telefonbuch stand, ein paar Butterbrote schmieren und ordentlich Kamillentee aufbrühen – viel mehr brauchte es nicht. Und so landeten die Kölschrocker im Januar 1982 in Menden. Verdamp lang her ist das, aber im Sauerland spricht man immer noch von dem Konzert.
 

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Das ging in die Hose: Erst meldete sich Deep-Purple-Gitarrist Ritchie Blackmore vor dem Konzert in der Lüdenscheider Schützenhalle krank. Und dann blieb Sänger Ian Gillan nach vier Songs die Stimme weg. Er schlich heiser von der Bühne, die Show war vorbei. Das Publikum drehte durch, warf mit Flaschen und zerlegte die Halleneinrichtung, woran sich Besucher Klaus Tiedge noch heute lebhaft erinnert. Und Deep Purple? Flüchteten durch einen Hinterausgang.

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Was macht man als kreatives Publikum, wenn die Band gerade einen Riesenhit mit einem Song übers Fahrradfahren hat? Richtig: Man bringt selbst Fahrradklingeln mit und sorgt damit stundenlang für die entsprechende, nervtötende Geräuschkulisse – so geschehen beim Queen-Konzert 1979 in Dortmund. Pech war laut Journalist Helmut Brasse allerdings, dass die Band gar keine große Lust hatte, "Bicycle Race" zu spielen... 

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Man glaubt es kaum, aber Ende der Sechziger gaben sich in Herford wirklich die Weltstars die Klinke in die Hand: Jimi Hendrix und Eric Clapton,  Manfred Mann und Rod Stewart, The Who und Status Quo. Sie alle spielten im "Jaguar Club", der schnell zu einem der angesagtesten Beat-Clubs im Land wurde. Damals mittendrin: Hans Schreiber, der beim Aufbau half und die Bands mit Getränken versorgte.

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Mitte der Siebziger war David Bowie auf der Suche nach Inspiration. Und zwar in Wolperath, einem Ortsteil von Neunkirchen-Seelscheid. Dort hatte der Kraftwerk-Produzent Conny Plank sein Studio und sorgte dafür, dass Krautrock made in Germany weltweit bekannt wurde. Mit Bowie wurde er allerdings nicht warm - und schmiss ihn kurzerhand raus. Einer der Zeugen: Produzent und Musiker Eberhard Kranemann.

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Doch damit ist die Geschichte nicht zu Ende. Denn Bowie hatte offenbar im Plank-Studio seine Ohren gespitzt, als Kranemann seine einzigartigen Gitarrensounds schuf. Jahre später entdeckte Kranemann schließlich ein ihm wohlbekanntes Riff auf der Bowie-Platte "Earthling" wieder. Er ist sich sicher: Bowie hat es schlichtweg geklaut. Ob das stimmt? Leider kann man den Beschuldigten nicht mehr fragen.

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Er lebt seit Jahrzehnten in Hamburg, doch geboren wurde Udo Lindenberg im westfälischen Gronau. Darauf ist man in der Stadt sehr stolz und hat ein Rock- und Pop-Museum sowie eine Lindenberg-Statue errichtet. Und auch Udo selbst lässt sich gerne mal in der alten Heimat blicken, weiß Museumskurator Thomas Mania.

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Bevor Nena zu einem der größten deutschen Stars wurde, spielte sie in der Band The Stripes. Und mit dieser Truppe gab sie 1980 ein ganz besonderes Konzert in ihrer Heimatstadt Hagen: Da der Boden der Ischelandhalle sehr empfindlich war, musste das Publikum beim "Sockenball" vor dem Betreten die Straßenschuhe ausziehen. Musiker Hartmut Krause war damals dabei.

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1984 war die Eifel für einen Tag lang so etwas wie der Nabel der Musikwelt: UB40 spielten dort, New Order, und auch Depeche Mode gaben auf dem Marktplatz des 13.000-Seelen-Städtchens Schleiden ihren Superhit "People Are People" zum Besten. Allerdings waren die vier Briten nicht sonderlich motiviert, erinnert sich WDR-Moderatorin Nanzie Diehl.

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Nur in vier Städten weltweit traten Pink Floyd 1980/81 auf ihrer "The Wall"-Tour auf: In New York, Los Angeles, London - und Dortmund. Kein Wunder, dass sich damals halb Deutschland auf den Weg in die Westfalenmetropole machte: Die Bahn setzte Sonderzüge ein, die Fans standen Schlange. Insgesamt 80.000 Zuschauer sahen die acht Konzerte der Band in Dortmund - und waren überwältigt. Einer von ihnen: Der damals 15-jährige Martin Geyer.

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1965 war Rolling-Stones-Bassist Bill Wyman auf dem Weg zu einem Konzert nach Münster. Doch am Kamener Kreuz gab sein Wagen den Geist auf. Was tun? Kurzerhand wurde ein Taxi bestellt. Und dessen Fahrer staunte nicht schlecht, als er seinen Fahrgast erkannte. Er drückte aufs Gas, damit das Konzert wie geplant über die Bühne gehen konnte. Und Jahrzehnte später gab es sogar noch ein Wiedersehen der beiden, weiß Stones-Experte Wolfgang Thomas...

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