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Los geht's

Spritzerlos ins Wasser

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Salti, Schrauben und bloß keine Spritzer – Kunst- und Turmspringen fordert viel Training und Fleiß. Schon der Nachwuchs trainiert fast täglich. Eine Multimedia-Reportage über den Aachener Leistungsstützpunkt. 

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"Schon mal auf den Bauch geklatscht"

Die 14-Jährige Jessica Schreiber über die Angst vor dem Sprung

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Jessica Schreiber trainiert am Stützpunkt in Aachen. Sie mag vor allem die Sprünge vom 10-Meter-Turm - genau wie ihr großes Vorbild Sascha Klein. Der in Eschweiler geborene Springer wurde 2008 mit seinem Synchronpartner Patrick Hausding Olympiazweiter. Die beiden sind auch schon Weltmeister im Synchronspringen vom Turm geworden. Das Springen hat Klein in Aachen gelernt.

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Weltklasse aus Aachen

So erfolgreich wie Sascha Klein  – hier mit Synchron-Partner Patrick Hausding – soll der Nachwuchs bald auch sein, sagt Stützpunktleiterin  Gisela Kiefer.

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Stützpunktleiterin Gisela Kiefer
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Der Weg dorthin ist schwierig. Kunst- und Turmspringen zählt zu den Randsportarten. Wenig Fernsehzeiten, wenig Geld. Daher müssen Vereine und Stützpunkte mit geringen Mitteln zurecht kommen. In Aachen können die Wasserspringer das Schwimmbad kostenfrei nutzen, ansonsten sei die Finanzierung aber schwierig, sagt Stützpunktleiterin Gisela Kiefer. 

In Aachen sind zwei hauptamtliche und ein nebenberuflicher Trainer angestellt. Mit vier ehrenamtlichen Übungsleitern betreuen sie etwa 110 Sportler, davon 18 Landeskader und zwei Bundeskader. Nachwuchsathleten sucht man in Aachen mit einem aufwändigen Sichtungsprogramm. 

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Stützpunktleiterin Gisela Kiefer
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Gisela Kiefer, Stützpunktleiterin

So funktioniert die Talentsichtung.

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Wer gekonnt ins Wasser springen möchte, muss bestimmte Voraussetzungen mitbringen. Schnelligkeit und Koordination beim Sprung ins Wasser und auf dem Trampolin gehören dazu. Außerdem sollten die angehenden Wasserspringer "flott und gelenkig sein wie Turner", sagt Trainer Alexander Neufeld. Und noch eine Eigenschaft ist enorm wichtig. 

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Trainer Alexander Neufeld

"Mut überprüfen wir von Anfang an"

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Gerne von ganz oben

Nachwuchs-Springerin Jessica Schreiber hat genügend Mut.

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Einer, der immer weit nach vorne springen möchte, ist Maxim Schwab. Er ist zwölf Jahre alt und seit vielen Jahren begeisterter Kunst- und Turmspringer. In seiner Altersklasse hat er schon mehrere Deutsche Meistertitel gewonnen. 

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Maxim Schreiber

"Die ganze Zeit durch drehen"

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Die Sportler springen die neuen Sprünge übrigens nicht gleich ins Wasser. Zunächst geht es in die Schnitzelgrube. Wer den Sprung - gelandet wird hier immer mit den Füßen voraus - dort gut hinbekommt, übt auf dem Trampolin weiter. Gehalten von einer Lounge, können die Nachwuchsathleten dort die Bewegungsabläufe weiter einstudieren. Erst wenn Trainer und Sportler überzeugt sind, dass der Sprung gelingen kann, geht es aufs Brett oder auf den Turm.

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"Wassersport ist Extremsport"

Trainer Alexander Neufeld

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Gute Trainer - gerade im Nachwuchsbereich - führen also zu Höchstleistungen und mehr Sicherheit. Das ist vor allem bei den Sprüngen vom 10-Meter-Turm enorm wichtig. Die jungen Athleten müssen ihrem Trainer vertrauen. Aber auch den eigenen Fähigkeiten. Und sie müssen trainingsfleißig sein. Aber was mögen sie eigentlich an ihrem Sport?

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"Viele Sportarten in einem"

Jessica Schreiber

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Bis die Nachwuchsspringer in Aachen allerdings ähnlich erfolgreich ins Wasser tauchen, wie es Sascha Klein in den vergangenen Jahren gemacht hat, wird noch einige Zeit vergehen. Doch schon jetzt reicht das Können der meisten jungen Springer aus, um zumindest beim Ausflug mit den Kollegen ins Schwimmbad zu beeindrucken.

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"Die Kumpel staunen"

Springertalent Maxim Schwalb

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