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Tee: Wie gesund ist er wirklich?

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Tee gilt als natürlich, gesund, wohltuend. Mal geht es um puren Genuss, mal soll er diverse Wehwehchen lindern. Nachrichten über Werbelügen, künstliche Zusätze und giftige Inhaltsstoffe überschatten aktuell das positive Image.

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...in die Welt der aromatischen Heißgetränke.
Der Vorkoster möchte wissen:

- Was zeichnet guten Tee wirklich aus?
- Kräutertees sollen ja eine heilende Wirkung haben - gilt das nur für ausgewiesene Arzneitees?
- Und was ist mit Schad- und Giftstoffen im Tee?
   
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"Der Vorkoster -  Tee neu entdeckt"

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Tee ist nach Wasser das am meisten konsumierte Getränk der Welt. Die Deutschen haben im Unterschied zu vielen anderen Ländern eine besondere Vorliebe für Früchte- und Kräutertees.
Nur bei den Ostfriesen ist es anders: Im Schnitt soll jeder von Ihnen im Jahr sage und schreibe 300 Liter schwarzen Tee trinken! Das macht ihnen weltweit niemand nach!



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Der Absatz boomt seit Jahren, sicher auch wegen der vielen neuen Sorten und Mischungen mit ihren lustigen Phantasienamen. Diese sind nicht nur wegen möglicher Irreführung ein Dorn im Auge der Verbraucherschützer, denn oft kann der Inhalt des Teebeutels nicht wirklich das halten, was die Verpackung verspricht. Besonders in der Kritik: Der Einsatz von Aromen.

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Achtung Verbrauchertäuschung!

Björn Freitag spricht mit Dipl.-Oecotrophologin Anja Tanas über den Ärger mit irreführenden Verpackungen.

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Laut EU Aromenverordnung gibt es aktuell drei unterschiedliche Bezeichnungen für die geschmacksgebenden Stoffe:
  
1. „Aroma“ (z.B. Kirscharoma) = synthetisch hergestellt  
2. „natürliches Aroma“ ohne weitere Angaben zur Frucht = aus natürlichen Stoffen unter Einsatz von z.B. Bakterien oder Enzymen hergestellt  
3. „natürliches Fruchtaroma“ = aus der angegebenen Frucht hergestellt.

Weitere Infos auf der Seite der
Verbraucherzentralen 





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Weiße Aroma-Kügelchen im Tee

Ernährungsexpertin Anja Tanas und Vorkoster Björn Freitag probieren ein Aromakügelchen - was ist daran so gefährlich?

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Besonders Früchtetee-Mischungen werden aromatisiert, u.a. um an teuren Rohstoffen wie Obst, zu sparen. Es gibt aber durchaus Tees, die ohne diese umstrittenen Zusätze auskommen. Im Teefachhandel, in Bio-Einzelhandel oder in gut sortierten Supermärkten findet man lose Mischungen, bei denen die getrockneten Früchte deutlich zu erkennen sind. Diese Tees haben in der Regel ein feines, unaufdringliches, natürliches Fruchtaroma. Da die Zutaten sehr hochwertig sind, kostet die Tasse Tee am Ende allerdings einige Cent mehr.

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Wir Deutschen lieben Kräutertee und trinken eine Menge davon. Die sogenannten Mono-Sorten sind die Verkaufsschlager der Branche. Aber die Kräutertee-Mischungen holen immer mehr auf und werden immer öfter gekauft. Welcher Aufguss hierzulande am liebsten getrunken wird, sehen Sie in der nächsten Grafik.

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Wie gesund ist Tee?

Das will Vorkoster Björn Freitag klären.

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Kräutertees werden hauptsächlich als Teebeutel gekauft. Das ist zwar praktisch, aber man weiß ja im Grunde nicht, was drin steckt.

Einmal scrollen und Sie können am Beispiel Kamillentee entdecken, wie sich der Inhalt des Teebeutels von der losen Ware unterscheidet.

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Zweimal Kamillentee

Das erste Bild zeigt losen Kamillenblütentee, Bild zwei den Inhalt des Kamillenteebeutels. Man erkennt hier viele Blatt- und Stielanteile.

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Genusstee
Für die Massenware in Form von Teebeuteln wird meist maschinell geerntet. Die Blüten werden dabei kaum von dem minderwertigen Kraut getrennt – alles gehört zur Erntemenge. Wenn zu viele Blatt- und Stielanteile mit verarbeitet werden, wirkt sich das auf die Qualität des Tees wertmindernd aus.

Arzneitee
Für losen Tee werden die ganzen Blütenköpfe oft noch von Hand gesammelt. Eine schonende Methode, meist angewendet für Bio- oder Arzneitee.
Bei den Arzneitees müssen Indikationen, Dosierungshinweise oder mögliche Nebenwirkungen auf den Verpackungen oder auf dem Beipackzettel angegeben sein. Beim Kauf sollte darauf geachtet werden, dass der Tee möglichst frisch ist, d.h., das Mindesthaltbarkeitsdatum sollte nicht allzu bald ablaufen.

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Tee als Medizin

Thomas Preis, Leiter des Apothekerverbandes Nordrhein,  unterscheidet handelsübliche Kamillentees vom Kamillenblütentee aus der Apotheke. 

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Naturheilkundler setzen auf die Wirkung von Kräutern und Wurzeln. Die traditionelle Medizin z.B. aus China oder Indien sammelt schon seit Jahrtausenden Erfahrungen mit natürlichen Drogen. Die Wirksamkeit der ätherischen Öle bzw. der Sekundären Pflanzenstoffe aus Kräutern ist bei uns wissenschaftlich anerkannt. Sonst würde es keine Arzneitees in Apotheken geben.

Hier die wichtigsten gesundheitlichen Wirkungen der beliebtesten Tees:  

Kamille - bei Magen- und Darmbeschwerden krampfstillend, dazu entzündungshemmend und wundheilend
Minze – hilft bei Husten und Erkältungskrankheiten; verdauungsfördernd, wirkt beruhigend/ sedierend auf die Nerven
Johanniskraut - milde antidepressive Wirkung
Beifuß – appetitanregend, verdauungsfördernd, krampflösend
Fenchel (bitter) – krampflösend im Magen und Darm
Brennnessel – gegen Muskel- und Gelenkschmerzen  
Melisse – beruhigend 

Tipps zur Lagerung: Wenn man diese Tees nur gelegentlich genießt, sollte man bedenken: Lagern sie länger als ca. ein halbes Jahr ohne entsprechende Verpackung, also Aromaschutz, dann kann man davon ausgehen, dass sich rund die Hälfte des ätherischen Öls verflüchtigt. Ratsam - wenn auch nicht gerade umweltfreundlich - ist es, wenn man in Plastik eingeschweißte Beutel kauft. Bei kühler und dunkler Lagerung in einem luftdichten Gefäß kann man aber auch schon viel retten.








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Neben den gesunden Stoffen können auch gesundheitsgefährdende Substanzen im Kräuteraufguss stecken. So werden in Tees regelmäßig Pestizide gefunden, laut der Zeitschrift Ökotest besonders in solchen aus China. Praktisch frei von den umstrittenen Pflanzenschutzmitteln sind Bio-Produkte. Zudem sind die Pestizide oftmals nicht gut wasserlöslich und gelangen nicht zwingend in das Teegetränk.

Anders ist das bei den schädlichen Naturstoffen, die insbesondere im Kräutertee stecken können, z.B. sogenannte Pyrrolizidinalkaloide (PA). Sie sind keine Inhaltsstoffe der Genusskräuter selbst. Bestimmte Pflanzen wie Korbblütler, Borretschgewächse oder Hülsenfrüchte bilden PA als Schutz gegen Fressfeinde aus. Wachsen diese in einem Feld für Teekräuter, können sie unbeabsichtigt mitgeerntet werden und geraten so in die Teemischung. Sie sind gut wasserlöslich. 
Seit 2013 ist dieser Stoff im Fokus der Lebensmittelüberwachung. Immer wieder fallen bei Tests Kräutertees mit erhöhten Gehalten auf. Wieso das gefährlich für Teetrinker ist, erfahren Sie gleich...

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Wieso sind PA gefährlich?

Prof. Alfonso Lampen vom Bundesinstitut für Risikobewertung gibt Björn Freitag Auskunft über giftige Pyrrolizidinalkaloide.

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Björn Freitag schickt 9 Proben ins Labor

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Der Vorkoster hat für einen Stichprobentest 9 verschiedene Kräutertees eingekauft und ins Labor geschickt. Hier untersuchen die unabhängigen Experten die Produkte auf den Gehalt an insgesamt 28 verschiedenen Pyrrolizidinalkaloiden.

Keine Grenzwerte!
Bislang gibt es keinen gesetzlichen Richtwert für PA. Allerdings hat das Bundesinstitut für Risikobewertung BfR eine Tagesdosis bestimmt, die als wenig bedenklich gilt: Das BfR rät, täglich pro Kilogramm Körpergewicht nicht mehr als 0,007 Mikrogramm der PA aufzunehmen. Daraus ergibt sich eine Tageshöchstdosis von 0,42 Mikrogramm für einen 60 Kilogramm schweren Menschen.

Weitere Infos zu PA vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)

Das Bundesinstitut für Risikobewertung hat für den Vorkoster die Ergebnisse ausgewertet. Hierzu wurden die Ergebnisse der einzelnen Pyrrolizidinalkaloide aufsummiert und eine Gesamtbelastung pro Teebeutel ermittelt. Hier das Resultat unserer Stichprobe:

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Die Ergebnisse der Stichprobe sind alarmierend und unterstreichen, dass es einen dringenden Handlungsbedarf gibt. Kritiker werfen der Branche vor, dass nicht schnell genug agiert wird – denn bei einem sauberen und gut kontrollierten Anbau und einer umsichtigen Ernte könnten die Belastungen vermieden werden. Das wäre aber unter Umständen mit einem Preisanstieg verbunden. 

Auf der Internetseite des Vorkosters finden Sie weitere Infos - klicken Sie hier! 

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Tees sind unterschiedlich stark mit PA belastet. Hier einige Experten-Tipps, um das persönliche Risiko zu minimieren:  

- Der Genuss von einer Tasse Kräutertee am Tag ist unbedenklich.
- Man sollte am Tag nicht literweise von nur einer Kräuterteesorte trinken. Wechseln Sie häufiger die Teesorten und Marken.
- Arzneitees werden besonders streng überwacht.
- Loser Tee und Bioprodukte sind oft weniger belastet.
- Auch schwarze und grüne Tees können PA enthalten, daher gelten auch hier diese Hinweise.
- Wer ganz sicher gehen will, sollte komplett auf Früchtetees umsteigen.
- Das alles gilt besonders für Schwangere, stillende Frauen und Kinder.

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Teekenner wissen: „Echter“ Tee stammt nur vom immergrünen Teestrauch. Nur aus den Knospen und feinen Blättern wird das Aufgussgetränk hergestellt.
27,5 Liter trinkt jeder Bundesbürger durchschnittlich im Jahr. 71 Prozent davon sind schwarzer Tee, 29 Prozent grüner Tee.


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Der Teestrauch mag es warm, ja sogar heiß, im Winter verträgt er auch mal trockene Kälte. Dennoch, in unseren Breiten gedeiht er nicht.
Schwarzer und grüner Tee wird daher aus vielen fernen Ländern nach Deutschland geliefert - hauptsächlich aus China, Indien und Sri Lanka.
Klima, Bodenbeschaffenheit, Anbaumethode und Alter eines Teebaumes – all diese Faktoren bestimmen Aroma und Qualität des Tees.
 

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Hätten Sie gedacht, dass auch Deutschland Tee-Exporteur ist? Die Hälfte des nach Deutschland importierten Tees wird nach Veredelung durch Mischen oder Aromatisieren wieder ins Ausland verkauft, z.B. nach Frankreich oder Polen. Für die Im- und Exporte, aber auch die Verarbeitung, ist Hamburg Dreh- und Angelpunkt.

Natürliche Veredlung: Tee wird mit frischen Blütenblättern (z.B. Jasmin oder Rosenblüten) oder intensiven Gewürzen vermischt und so beduftet. Das Aroma ist dann aber nur sehr mild. Um deutlich zu aromatisieren, werden bei hochwertigen Tees ätherische Öle eingesetzt. Das Know-how der deutschen Tee-Experten scheint vielerorts also hoch im Kurs zu stehen. Das zeigt der deutliche Zuwachs der Exporte, die 2014 bei rund 27.000 Tonnen lagen.
Der Deutsche Teeverband e.V. präsentiert Zahlen aus der Teewirtschaft in dieser Online-Broschüre.

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Feine Unterschiede

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Die Teeblätter werden von Hand geerntet und nach dem Pflücken zunächst gerollt. Dabei werden Enzyme freigesetzt, die mit dem Sauerstoff aus der Luft reagieren. Dieser Prozess nennt sich Fermentation. Dabei entstehen zwei verschiedene Tees:

1. Schwarzer Tee: Vollständig fermentiert, dann wird er bei rund 90 Grad getrocknet.

2. Oolong-Tee: Die Fermentation wird nach der Hälfte der Zeit abgebrochen. Dadurch bekommt der Tee seinen besonderes Aroma und eine orangerote Farbe.

Grüner Tee hingegen wird nicht fermentiert. Er wird getrocknet. Dann schließt sich ein Dämpf- oder Röstvorgang an.

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Der Vorkoster auf der Suche nach dem besten Tee

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Testen wie ein Profi

Björn Freitag trifft Martin Sasse in seiner Teebar in Hamburg zum professionellen Tea-Tasting. 

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Blattgrade beschreiben die Größe des Teeblatts.
Ganzes Blatt – fast unbeschädigt
Broken - mehrfach gebrochen
Fannings - kleinere Blattteile
Dust - sehr kleine Stücke. Die kleineren Stücke sind wegen ihrer vergrößerten Oberfläche sehr ergiebig und kräftig, weshalb sie sich gut für Aufgussbeutel eignen.

Dann unterscheidet man noch nach dem Erntezeitpunkt – hier die zwei wichtigsten:

First Flush stammt von der ersten Ernte im Frühjahr, ist sehr hell, leicht, fein und blumig im Geschmack.

Second Flush heißt die Sommerernte. Die Tees haben ein schwereres, kräftigeres und würzigeres Aroma sowie eine dunklere Färbung.

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Variationen vom schwarzen Tee

Bild eins zeigt Blattware der besten Güte aus der ersten Pflückung, Bild zwei den "Dust" aus dem Beutel.

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Der Tee in den Beuteln ist zwar sehr feinteilig, aber dadurch muss er noch lange nicht schlecht oder sogar Abfall der Teeproduktion sein.
Beuteltee enthält in der Regel ebenfalls viele gesunde Inhaltsstoffe. Letztendlich sollte sich der Teefreund nicht beirren lassen - alles was schmeckt, ist auch gut. Auch, wenn Teeexperten vielleicht andere Maßstäbe ansetzen und mehr auf die feinsten Nuancen achten - darauf kommt es im Alltag nicht immer an.
Das "Einsperren" der Teekrümel im Beutel ist kein Problem, denn sie sind sehr ergiebig - wie aber sieht es mit den Teeblättern aus? 

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Wie wird loser Tee zubereitet?

Martin Sasse aus der Teebar in Hamburg empfiehlt, losen Teeblättern im Wasser reichlich Platz zu lassen. 

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Standardware oder Luxusgut - alles geht

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Tee hat es in sich. Mit dem richtigen Können kann man den Blättern unvorstellbar feine, vor allem auch vielfältige Aromen, entlocken. Nicht umsonst steht der Name der jahrtausendealten chinesischen Teekultur "Chá Dào" sinngemäß für "die Kunst des Tees". Die japanische Teekunst trägt den Namen "Cha Do".

So weit möchten es die meisten Teetrinker aber nicht treiben. Sie hoffen auf den ultimativen Zubereitungstipp für alle Tees – aber tatsächlich gibt es diesen nicht. Was tun? Entweder, man versucht einfach sein Glück und probiert es mit etwas Geduld und Bauchgefühl oder studiert die Herstellerangaben auf der Verpackung. Oder Sie fragen den Teehändler nach der optimalen Tee-Menge, Wassertemperatur oder Ziehzeit. 

Auf einige Faustregeln kann man sich aber einigen:

- Grünen Tee mit deutlich abgekühltem Wasser aufgießen (ca. 80 Grad, nach dem Aufkochen 5 Minuten abkühlen).
- Rund ein Teelöffel Tee kommt auf eine Tasse (150 ml).
- Eine Ziehzeit von maximal drei Minuten reicht in der Regel für grünen und schwarzen Tee aus. Danach werden viele Tees schnell bitter.  
- Grünen Tee kann man rund dreimal aufgießen.

Expertentipps bekommt man auf der Seite des Berliner Teesalons.

Wer mehr wissen möchte über die asiatische Teekultur findet bei Chá Dào – China Tea & Art Antworten.


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Eine gute Tasse Tee schmeckt nicht nur gut, sondern ist auch ein Plus für die Gesundheit. Schwarzer und vor allem grüner Tee enthalten z.B. Gerbstoffe, die zu den Polyphenolen zählen. Das sind Sekundäre Pflanzenstoffe, die dazu beitragen können, dass das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Zellschäden sinkt. Zieht ein schwarzer Tee lange, dann wirkt er beruhigend auf den Verdauungstrakt. Sanft belebend wirkt grüner wie auch schwarzer Tee durch das enthaltene Koffein. Tee hat deutlich weniger Koffein als Kaffee, es wird auch langsamer vom Körper aufgenommen. Wann und wie stark die Wirkung des Koffeins einsetzt, ist individuell verschieden. Zudem ist Tee eine gute Quelle für den Mineralstoff Fluorid. Auf den Punkt bewiesen sind die positiven gesundheitlichen Wirkungen – wie bei fast allen Lebensmitteln – allerdings nicht.

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Björn Freitag ist neugierig auf neue Tee-Trends

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Die Regale der Supermärkte sind voll davon. Auch viele Cafés bieten Mate, Matcha oder Chai an. Wer diese Heißgetränke schlürft, der ist trendy, besonders gesundheitsbewußt und offen für neue Geschmackserlebnisse. Und der ist bereit, einiges an Geld hinzublättern, denn diese szenigen Tees haben oft - zumindest in der Gastronomie - einen ganz schön üppigen Preis.

Aber sind diese Trendgetränke wirklich so "neu"? Das erfahren Sie auf der nächsten Seite.

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Die wichtigsten im Überblick:

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Was für viele von uns eher neumodisch anmutet, ist in fernen Ländern ein Traditionsgetränk. Ob diese aus Japan, Indien oder Argentinien stammen - immer mehr Deutsche lassen sich von diesen heiß aufgegossenen, duftenden Spezialitäten begeistern.

Matcha

Matcha ist ein Pulvertee aus gemahlenen Grünteeblättern. Die letzten Wochen vor der Ernte wachsen diese Blätter im Schatten. So produzieren sie besonders viel Chlorophyll, das später für die typische grüne Farbe des Tees sorgt. Wegen seiner dezent anregenden Wirkung und der hohen Konzentration an gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen, ist ein regelrechter Hype um dieses Getränk ausgebrochen. Das grüne Pulver wird mit nicht mehr kochendem Wasser aufgeschlagen, bis sich ein feiner Schaum bildet.    

Mate
Es handelt sich dabei streng genommen nicht um Tee, sondern um einen Aufguss aus den Blättern einer subtropischen Stechpalme. Diese wächst in Südamerika und daher ist Mate Nationalgetränk z.B. in Argentinien. Hier wird der Genuss traditionell zelebriert und das Getränk nicht in einer Teekanne, sondern in einer Kalebasse, also in einem Flaschenkürbis, zubereitet. Zum Trinken verwendet man ein spezielles Trinkrohr. Er eignet sich als „Kaffee-Ersatz“, denn er wirkt anregend, ist dabei aber mild und bekömmlich.  

Chai
Es gibt weder ein festes Rezept, noch eine spezielle Zubereitungsmethode für masala chai. Die Grundkomponenten jeder Masala-Chai-Zubereitung sind starker Schwarztee, Zucker und Milch. Hinzu kommen Gewürze wie Zimt, Ingwer, Pfeffer, Nelken, Kardamom und Muskat. Häufig werden zuerst die Gewürze mit Wasser in einem Topf aufgekocht, bevor Tee, Milch und Zucker zugegeben werden und das Ganze ein weiteres Mal aufkocht.   

Weißer Tee
Bei weißem Tee handelt es sich um weitestgehend naturbelassene, ungeöffnete Blattknospen des Teestrauchs. Er gilt als besonders hochwertig.



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Viele Kaffeefans haben mittlerweile eine Kapselmaschine, um sich ihr Heißgetränk zuzubereiten. Für diese Geräte gibt es auch Teekapseln. Björn Freitag hat den Einsatz getestet und ist wenig begeistert. Der Tee konnte nicht ziehen und das schmeckt man – für einen Kenner ist das nicht die richtige Zubereitung und keine Alternative.
Für Tee gibt es aber auch eigene Maschinen – die Kapseln sind mit allen erdenklichen Teesorten gefüllt. Man kann keine Spitzenaromen erwarten, aber die geschmacklichen Unterschiede zum einfachen Teebeutel sind nicht auszumachen. Allerdings: Es ist ein teures Vergnügen den Kapsel-Tee zuzubereiten. Außerdem ist der Verpackungsaufwand enorm – die riesigen Pappschachteln sind das eine, aber manch ein Hersteller verpackt die Aluminiumkapseln auch noch in einer Plastikfolie – haufenweise überflüssiger Müll..

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