Hinweis

Für dieses multimediale Reportage-Format nutzen wir neben Texten und Fotos auch Audios und Videos. Daher sollten die Lautsprecher des Systems eingeschaltet sein.

Mit dem Mausrad oder den Pfeiltasten auf der Tastatur wird die jeweils nächste Kapitelseite aufgerufen.

Durch Wischen wird die jeweils nächste Kapitelseite aufgerufen.

Los geht's

Lieblingsstücke

Logo http://reportage.wdr.de/upcycling
Zum Anfang

Für alle, die sich an ihren alten Stühlen satt gesehen haben, gibt es die perfekte Lösung: einfach mit Hilfe einer Spitzengardine als Schablone dem Stuhl einen neuen Look verpassen!

Zum Anfang

Stuhl mit Spitzen-Muster - so geht's

Vera Harter zeigt im Video Schritt für Schritt, wie es geht.

0:00
/
0:00
Video jetzt starten
Zum Anfang

Material:
- alter Stuhl
- alte Spitzengardine
- Sprühlack (weiß & blau)
- Klarlack
         
Werkzeug:
- Schleifpapier (80er-Körnung)
- ggf. Schleifmaschine
- Stecknadeln/Heftzwecken
- Schutzhandschuhe
- Mundschutz
- Stofftuch

So wird's gemacht:
- Damit der Lack besser hält, den Stuhl leicht anschleifen und ihn dann mit einem feuchten Tuch vom Staub befreien.

- Die Gardine dient als Schablone. Dafür als erstes die Gardine auf dem Stuhl so positionieren, dass der Stuhl an den gewünschten Stellen von ihr bedeckt ist. Auf diese Bereiche wird später das Muster übertragen.

- Die Gardine mit Stecknadeln fixieren. Die überstehenden Stoffteile einfach abschneiden. Dann die Umrisse der Gardine grob markieren. Diese Markierung hilft, die richtigen Bereiche einzufärben.

- Die Gardine noch einmal abnehmen, um die markierten Flächen in der Farbe des späteren Musters zu grundieren. Dabei Mundschutz und Schutzhandschuhe nicht vergessen! Den Lack gut trocknen lassen.

- Danach die Gardine wieder auf dem Stuhl fixieren. Dabei darauf achten, dass die Gardine keine Falten wirft! Im nächsten Schritt einfach mit einem zweiten Lack den Stuhl einsprühen – auch den Bereich, auf dem die Gardine liegt! Dann die Gardine wieder entfernen.

- Als Schutz noch eine Schicht Klarlack drüber – fertig!


Zum Anfang

Für neue Klamotten muss man nicht immer Geld ausgeben. Mit nur wenig Aufwand kann man aus alten T-Shirts zum Beispiel einen coolen Schal nähen!

Zum Anfang

T-Shirt-Schal - so geht's

Mode-Designerin Jana Januschewski zeigt im Video Schritt für Schritt, wie es geht.

0:00
/
0:00
Video jetzt starten
Zum Anfang

Material:
- zwei (alte) T-Shirts
- Garn
           
Hilfsmittel:
- Schere
- Nähmaschine
- Sicherheitsnadel
- Stecknadel

So wird's gemacht:
- Aus den T-Shirts jeweils einen ca. 20 Zentimeter breiten Streifen ausschneiden. Damit die Streifen gleichmäßig werden, den Stoff nach und nach umklappen. Diese beiden Streifen werden die Basis für den Schal.

- Danach neun schmale, ca. vier bis fünf Zentimeter breite Streifen zuschneiden. Einige der Streifen sind an beiden Enden geschlossen. Diese an einer Seite mit einer Schere aufschneiden. Manche Stoffbahnen sind an beiden Enden offen – hier ein Ende zunähen.

- Jeweils drei Stoffstreifen miteinander verflechten. Dafür die Bahnen einfach am Anfang mit einer Sicherheitsnadel zusammenstecken. Die fertig geflochtenen Streifen an den Enden mit ein paar Stichen zusammennähen.

- Dann die beiden breiten Stoffbahnen aneinander nähen. Dafür die schönen Außenseiten aufeinander legen und die eine Seite mit einer Naht schließen. Dann umkrempeln und beide Lagen von außen zusammennähen.

- Danach die geflochtenen Teile in die breite Bahn legen und diese mit einigen Stichen zunähen – fertig!



Zum Anfang

Zuhause einen festen Ort für Schlüssel zu haben – perfekt, denn das erspart jede Menge Sucherei! Für das etwas andere Schlüsselbrett muss man dabei noch nicht mal Geld ausgeben.

Zum Anfang

Schlüsselbrett aus Besteck - so geht's!

Vera Harter zeigt im Video Schritt für Schritt, wie es geht.

0:00
/
0:00
Video jetzt starten
Zum Anfang

Material:
- altes Besteck (zwei große Gabeln, zwei Kuchengabeln, ein Teelöffel)
- ein Stück Holz
- U-Nägel
- kleine Schrauben
           
Werkzeug:
- Akku-Bohrschrauber
- Kombizange
- Holzhammer
- Tuch
- Klebeband

So wird's gemacht:
- Um das Schlüsselbrett später an der Wand befestigen zu können, werden zwei große Gabeln zu einer Halterung umfunktioniert. Dafür als erstes ein kleines Loch in das Ende des Gabel-Griffs bohren.

Tipp: Damit man mit dem Bohrer auf dem Metall nicht abrutscht, einfach ein Stück Klebeband über die Stelle kleben, durch die man bohren will.

- Dann die Gabeln so umbiegen, dass sie das Stück Holz umschließen. Die Gabel lässt sich dabei – je nach Material – gut mit einer Kombi-Zange verformen. Damit man sich nicht verletzt, die überstehenden Zacken einfach nach außen umbiegen.

- Auch die kleinen Gabeln umbiegen, daraus werden die Schlüsselhaken. Je nachdem, wie weich das Material des Bestecks ist, lässt sich das Besteck auch mit der Hand biegen. Die Griffe der Gabeln dann mithilfe der U-Nägel am Holz befestigen.

- Bei dem Löffel soll der Griff der Haken werden. Deshalb einfach den oberen Teil des Löffels mit einem Holzhammer platt klopfen.

Wichtig: Ein Tuch über den Löffel legen und ihn so vor Kratzern schützen.

- Danach zwei Löcher in den Löffel bohren. Auch hier funktioniert der Klebeband-Trick. Den Löffel dann mit kleinen Schrauben am Holzstück befestigen – fertig!

Zum Anfang

Ein echter Hingucker entsteht, wenn man das Bündchen einer alten Jeans zu einem Pulli-Ausschnitt umfunkioniert. Und das Ganze ist noch nicht einmal schwer nachzumachen – perfekt!

Zum Anfang

Jeans-Pulli - so geht's

Mode-Designerin Jana Januschewski zeigt im Video Schritt für Schritt, wie es geht.

0:00
/
0:00
Video jetzt starten
Zum Anfang

Material:
- Pulli
- alte Jeans
- Garn
         
Hilfsmittel:
- Schere
- Nähmaschine
- Stecknadel
- Bleistift

So wird's gemacht:
- Die Knopfleiste der Jeans soll der neue Ausschnitt des Pullis werden. Dafür die Knopfleiste großzügig ausschneiden – und zwar vorne und hinten.

- Dann die Knopfleiste auf den Pulli legen und entscheiden, wie weit der Ausschnitt werden soll. Die gewünschte Breite mit einer Stecknadel hinten am Jeansbündchen abstecken. Mit einem Bleistift auf dem Pulli einzeichnen, wo später der Ausschnitt sitzen soll.

- Den Ausschnitt zuschneiden. Wichtig: Circa einen Zentimeter Abstand zur Linie lassen. Diese Nahtzugabe braucht man später, um den Pulli und die Knopfleiste zusammennähen zu können.

- Auf der Rückseite des Pullis – jeweils von den vorderen Schnittkanten ausgehend – von einer Schulter zur anderen rund ausschneiden.

- Das Bündchen hinten kürzen und die Gürtelschlaufen lösen. Dann das Bündchen der Jeans hinten schließen.

- Die Knopfleiste an dem Pulli feststecken. Dabei am besten unten mittig beginnen, damit der Ausschnitt auch richtig sitzt.

Zum Anfang

Alte T-Shirts hat fast jeder im Kleiderschrank herumfliegen. Mit wenigen Handgriffen kann man daraus ganz einfach eine Tragetasche im Used-Look machen!

Zum Anfang

T-Shirt-Tasche - so geht's

Mode-Designerin Jana Januschewski zeigt im Video Schritt für Schritt, wie es geht.

0:00
/
0:00
Video jetzt starten
Zum Anfang

Material:
- zwei (alte) T-Shirts
- Garn
           
Hilfsmittel:
- Schere
- Nähmaschine

So wird's gemacht:
- Das eine T-Shirt glatt auf den Tisch legen und im Bogen von einem zum anderen Ärmel ausschneiden. Für einen gleichmäßigen Bogen das T-Shirt einfach einmal in der Mitte falten und dann ausschneiden.

- Das Gleiche mit dem zweiten T-Shirt wiederholen. Dafür das bereits zugeschnittene Shirt einfach auf das andere legen und exakt die gleiche Form ausschneiden. Das eine T-Shirt wird das Innenfutter der Tasche, das andere der Außenstoff.

- Um das Innenfutter später besser sehen zu können, einfach einige Löcher in den Außenstoff schneiden. Damit die Löcher vorne und hinten gleichmäßig werden, beide Stofflagen gleichzeitig einschneiden. Die Anzahl der Löcher kann je nach Geschmack variieren – drei Löcher pro Reihe funktionieren super. Die Löcher sind dabei einige Zentimeter lang.

- Um die Tasche später auch tragen zu können, im oberen Teil des Shirts einfach auch ein Loch reinschneiden.

- Vor dem Nähen den Außenstoff auf links krempeln und dann die untere Kante zunähen. Beim Innenstoff das Ganze noch einmal wiederholen.

- Die T-Shirts wieder auf rechts krempeln und das Innenfutter in den Außenstoff stecken. Dann das Innenfutter am Tragegriff ebenfalls einschneiden.

- Beide Shirts an der oberen Kante und am Tragegriff aneinander nähen. Die Nähte ruhig von außen setzen – das passt super zum Used-Look.

- Damit man das Innenfutter besser sieht, einfach die Löcher noch ein bisschen auseinander ziehen – fertig!


Zum Anfang

Wohin mit den Gewürzen in der Küche? Ein cooles Gewürzregal aus alten Flaschen und Gläsern ist da die perfekte Lösung!

Zum Anfang

Gewürzregal - so geht's

Vera Harter zeigt im Video Schritt für Schritt, wie es geht.

0:00
/
0:00
Video jetzt starten
Zum Anfang

Material:
- zwei Flaschen und vier Gläser mit Deckel
- ein Stück Dachrinne  
- zwei Abschlussdeckel
- Dachrinnen-Aufhängung
- zwölf Schrauben mit Muttern
- Sprühlack (Silber)
         
Werkzeug:
- Akku-Bohrschrauber
- Schleifpapier (80er-Körnung)
- Schraubendreher
- wasserlöslicher Stift
- Zollstock
- Kreppband
- Putzlappen
- Schutzhandschuhe
- Mundschutz

So wird's gemacht:
- Die Dachrinne mit der geschlossenen Seite nach oben auf den Tisch legen und mit einem wasserlöslichen Stift die Mitte anzeichnen.

- Auf dieser Linie die Deckel der Gläser und Flaschen in gleichmäßigem Abstand zueinander anordnen und die Positionen markieren.

- Pro Deckel jeweils zwei Löcher in die Dachrinne bohren.

- Wichtig: Unbedingt zwei Löcher bohren! Bei nur einem Loch würden sich die Deckel beim Auf- und Zudrehen später mitdrehen.

- Die Deckel mit Kreppband an die richtige Stelle auf der Unterseite der Rinne setzen und von oben durch die bereits vorhandenen Löcher der Dachrinne durch die Deckel bohren.

- Deckel wieder abnehmen und mit einem Putzlappen die Markierung auf der Rinne wegwischen.

- Vor dem Anschrauben die Deckel anschleifen und mit silbernem Lack besprühen. Dann passen sie besser zur Dachrinne. Mundschutz und Schutzhandschuhe nicht vergessen!

- Dann die getrockneten Deckel mit den Schrauben und Muttern an der Dachrinne befestigen.

- Abschlussdeckel auf die Rinne stecken und Gläser und Flaschen befüllen – fertig!



Zum Anfang




Für ein Frühstück im Bett muss man sich nicht extra ein neues Tablett mit Beinen kaufen. Denn mit Hilfe von Kleiderbügeln kann man sein altes ganz einfach zum Frühstückstablett umfunktionieren!

Zum Anfang

Frühstückstablett - so geht's:

Vera Harter zeigt im Video Schritt für Schritt, wie es geht. 

0:00
/
0:00
Video jetzt starten
Zum Anfang

Material:
- Tablett  
- vier Kleiderbügel
- Sprühlack (rot & weiß)
- Klarlack
- zehn Schrauben
- Dekopatch-Kleber
- Dekopatch-Papier
           
Werkzeug:
- Akku-Bohrschrauber
- Schleifpapier (80er-Körnung)
- Schutzhandschuhe
- Mundschutz


So wird's gemacht:
- Tablett und Bügel anschleifen, damit der Lack besser hält!

- Beides dann mit einem feuchten Tuch vom Staub befreien und mit Lack besprühen.

- Wichtig: Schutzhandschuhe und Mundschutz nicht vergessen! Beim Lackieren kann man die Bügel perfekt an dem Haken festhalten. Zum Schutz Tablett und Bügel danach noch mit Klarlack einsprühen.

- Nach dem Trocknen die Haken aus den Bügeln drehen und jeweils zwei Bügel miteinander verschrauben. Damit das Holz nicht splittert, die Löcher vorbohren. Die Bügel dabei jeweils mit drei Schrauben miteinander verbinden.

- Dann die Bügel mit je zwei Schrauben an dem Tablett fixieren. Auch hier die Löcher vorbohren!

- Die Innenfläche des Tabletts bekommt einen neuen Look. Dafür einfach Dekopatch-Kleber mit einem Pinsel auf dem Tablett auftragen, Dekopatch-Papier faltenfrei positionieren.

- Dann noch einmal mit einer Schicht Kleber drüber gehen. Abschließend auch hier noch mal zum Schutz eine Schicht Klarlack drüber – fertig!

Zum Anfang





Altes Kinderspielzeug muss man nicht wegschmeißen. Schließlich kann man damit auch Erwachsenen noch eine Freude machen. Denn alte Hartgummitiere sind die perfekten Haken, um zum Beispiel Schmuck daran aufzuhängen.

Zum Anfang

Schmuckboard - so geht's

Vera Harter zeigt im Video Schritt für Schritt, wie es geht.

0:00
/
0:00
Video jetzt starten
Zum Anfang

Material:
- Holzbrett
- Lack (weiß & schwarz)
- Zebrastreifen-Schablone
- fünf Schrauben
- fünf Hartgummitiere              
         
Werkzeug:
- Lackrolle
- Lackschale
- Schwamm
- Schutzhandschuhe
- Gehrungslade
- Handsäge
- Schraubzwinge
- Schleifschwamm
- Zollstock
- Akku-Bohrschrauber

So wird's gemacht:
.- Als erstes das Brett anschleifen, damit es schön glatt ist und der Lack später besser hält. Dann mit einem feuchten Tuch vom Staub befreien.

- Für den Zebrastreifen-Look das Brett in weiß grundieren. Damit der Lack gut deckt, diesen zunächst quer und dann noch einmal längs über das komplette Brett auftragen. Ist der weiße Lack getrocknet, Zebrastreifen-Schablone auf das Brett legen und den schwarzen Lack mit einem Schwamm auftupfen.

- Um die Hartgummitiere als Haken umfunktionieren zu können, müssen sie in der Mitte durchgeschnitten werden. So bekommt man eine gerade Fläche, um die Tiere später am Brett befestigen zu können.

- Um die Tiere zu zerteilen, diese einfach in eine Gehrungslade legen, mit einer Schraubzwinge fixieren und durchsägen. Wenn die Schnittkanten ausgefranst sind, diese mit einem Schleifschwamm begradigen.

- Die Tiere danach auf dem Brett anordnen und die Löcher an den gewünschten Stellen vorbohren. So kann man verhindern, dass das Holz splittert.

- Danach die Schrauben von hinten durch das Brett bohren, bis die Spitze auf der Vorderseite ein Stück zu sehen ist. Danach die Tiere einfach per Hand auf die Spitze der Schraube drehen. Die Tiere dabei zunächst mit der Hand festschrauben und danach auf der Rückseite des Brettes die Schrauben mit dem Akku-Bohrschrauber versenken – fertig!


Zum Anfang

Nasse Fahrradsättel müssen nicht sein. Denn schließlich kann man sich ganz leicht aus einer alten Plastiktasche einen Sattelschutz nähen! So vermeidet man Müll und hat noch einen coolen Schutz für seinen Sattel.

Zum Anfang

Fahrradsattel-Schutz - so geht's

Mode-Designerin Jana Januschewski zeigt im Video Schritt für Schritt, wie es geht.

0:00
/
0:00
Video jetzt starten
Zum Anfang

Material:
- Plastiktasche aus festem Plastik
- Garn
- Gummiband
         
Hilfsmittel:
- Schere
- Nähmaschine
- Stift
- Maßband

So wird's gemacht:
- Als erstes ein Viereck aus der Plastiktasche ausschneiden.
- Wichtig: Damit der Sattelschutz nicht reißt, keine handelsübliche Plastiktüte verwenden, sondern eine aus festem Plastik!
- Den Sattel auf das ausgeschnittene Viereck legen und mit einem Stift drumherum zeichnen.
- Dabei den Stift senkrecht gegen den Sattel lehnen, damit der Sattelschutz später die richtige Größe bekommt.
- Den aufgezeichneten Sattel ausschneiden.
- Wichtig: Circa einen Zentimeter Abstand zur Linie lassen. Diese Nahtzugabe braucht man später, um die einzelnen Teile zusammennähen zu können.
- Mit dem Maßband einmal rund um den ausgeschnittenen Sattel messen.
- Wichtig: Das Maßband senkrecht aufstellen, um auch um die Kurven messen zu können.
- Um auf die ausgemessene Länge – in unserem Fall 84 Zentimeter – zu kommen, verschiedene Teile aus der Plastiktasche ausschneiden.
- Wichtig auch hier: jeweils circa einen Zentimeter Nahtzugabe einrechnen.
- Dann die verschiedenen Teile aneinander nähen. Das Ende dabei zunächst noch offen lassen. Wie breit das Seitenteil sein muss, ist von Sattel zu Sattel verschieden. In unserem Fall sind es etwa zehn Zentimeter.
- Das entstandene Seitenteil mit dem bereits ausgeschnittenen Deckel zusammennähen.
- Danach das Ende des Seitenteils schließen.
- Bevor das Gummiband eingesetzt werden kann, am Seitenteil eine Kante von etwa anderthalb Zentimetern umschlagen und zunähen. So entsteht ein Tunnelzug.
- Das Gummiband dann durch diesen Tunnelzug ziehen.

Tipp: Mit einer Sicherheitsnadel geht das besonders gut. Dafür das Gummiband an der Sicherheitsnadel befestigen und Nadel und Gummi gemeinsam durch den Tunnel ziehen. Das Gummiband muss so lang sein, dass sich der Sattelschutz an den Kanten kräuselt. Dann die beiden Enden des Bandes zusammennähen. Danach einfach das Loch schließen, durch das das Gummiband gefädelt wurde – fertig!



Zum Anfang

Im Winter darf die passende Mütze natürlich nicht fehlen. Aus einer alten Tischdecke lässt sich mit ein paar Handgriffen eine coole Mütze nähen.

Zum Anfang

Mütze aus Tischdecke - so geht's!

Mode-Designerin Jana Januschewski zeigt im Video Schritt für Schritt, wie es geht.

0:00
/
0:00
Video jetzt starten
Zum Anfang

Material:
- alte Tischdecke
- Stretch-Stoff
           
Hilfsmittel:
- DIN A3-Papier
- Bleistift
- Maßband
- Schere
- Nähmaschine
- Garn

So wird's gemacht:
- Als erstes eine Schnittvorlage basteln. Dafür braucht man zunächst den Kopfumfang, z.B. 60cm. Davon nimmt man die Hälfte – also in unserem Fall 30cm – und zeichnet dieses Maß an der langen Seite des DIN A3-Papiers an. Wie lang die Mütze werden soll, kann man frei wählen. Damit die Mütze später schön rund wird, zeichnet man zwei gleichmäßige Zacken auf.

Wichtig: Damit die Zacken gleich groß werden, zunächst den Mittelpunkt der 30cm-Kante bestimmen. Hier – also auf Höhe von 15cm – müssen sich dann die Zacken treffen. Und zwar nicht unten an der Papierkante, sondern in einer Höhe von circa 18cm. Als letztes die Schnittvorlage ausschneiden.

Tipp: Wem es zu aufwändig oder kompliziert ist, eine eigene Schnittvorlage zu basteln, kann sich die auch auf verschiedenen Seiten im Internet herunterladen!

- Danach die Tischdecke einmal falten, so dass sie doppelt liegt. Die Schnittvorlage bündig an die geschlossene Kante der Tischdecke legen (Auf diese Weise spart man sich später eine Naht). Tischdecke auf die Größe der Schnittvorlage zuschneiden.

Wichtig: Mit ca. 1,5cm zur Schnittvorlage schneiden. Die so genannte Nahtzugabe braucht man später beim Zusammennähen.

- Die Mütze soll zwei Lagen bekommen – eine innen und eine außen. Deshalb einfach das bereits aus der Tischdecke geschnittene Stück Stoff wieder an die umgeschlagene Kante der Tischdecke anlegen und ein zweites Stück ausschneiden. Dann ist das Innere und Äußere der Mütze fertig.

- Danach zunächst nur den äußeren Teil der Mütze bearbeiten. Dafür die beiden „schönen“ Stoffseiten aufeinander legen. Dann die äußere Kante des zugeschnittenen Stoffs zunähen. Danach alle vier Spitzen aneinander nähen. Und schon ist der äußere Teil der Mütze fertig. Das Ganze mit dem Inneren der Mütze wiederholen. Der kleine Unterschied: Um die Mütze später wenden zu können, an der äußeren Kante ein kleines Wendeloch lassen.

- Das Innere und Äußere der Mütze so ineinander legen, dass die beiden „schönen“ Seiten des Stoffes und auch die Nähte aufeinander liegen.

- Damit die Mütze fest am Kopf sitzt, soll unten ein Bündchen aus Stretch-Material dran genäht werden. Das Bündchen dafür fünf Zentimeter schmaler als die Mütze schneiden. Dann die kurzen Kanten des Bündchens zunähen. Das Bündchen einmal in der Mitte falten und mit der geschlossenen Seite nach innen zwischen die beiden Lagen legen. Dann das Bündchen an der Mütze festnähen. WICHTIG: Beim Zusammennähen das Bündchen etwas ziehen, damit es hinterher fest am Kopf sitzt.

- Danach die Mütze durch das Wendeloch ziehen, Wendeloch zunähen und fertig!

Zum Anfang

Kleine Turnbeutel-Rucksäcke sind gerade total angesagt. Doch  muss die nicht immer teuer kaufen, sondern kann auch ganz leicht selbst ein Unikat kreieren – und zwar am besten aus einem alten T-Shirt mit coolem Aufdruck!

Zum Anfang

Turnbeutel aus altem T-Shirt - so geht's!

Mode-Designerin Jana Januschewski zeigt im Video Schritt für Schritt, wie es geht.

0:00
/
0:00
Video jetzt starten
Zum Anfang

Material:
- Männer-T-Shirt mit Aufdruck
- 3 Kordeln
- 6 Jeansflicken
- 6 Ösen

Hilfsmittel:
- Schere
- Ösenzange
- Nähmaschine

So wird's gemacht:
- T-Shirt mit der Vorderseite (Aufdruck) nach oben hinlegen und glatt streichen, damit es keine Falten mehr wirft.

- T-Shirt entlang einer zusammengenähten Seite von unten nach oben aufschneiden.

- Aus dem T-Shirt ein Rechteck herausschneiden.
Wichtig: Das Rechteck aus beiden Seiten des T-Shirts (übereinanderliegende Vorder- und Rückseite) gleichzeitig herausschneiden!

- An der aufgeschnittenen Seite oben und unten zunächst nur bis zur T-Shirt-Mitte einschneiden. Damit es am Ende ein schön gerades Rechteck gibt, das Shirt einfach umklappen und an den gegenüberliegenden Kanten ebenfalls ausschneiden!

- Danach geht’s erst mal nur mit der (bedruckten) Vorderseite des T-Shirts weiter: Die einfach umdrehen und dann zwei Jeansflicken an die obere Kante legen. Die Flicken mittig mit einigen Zentimetern Abstand zum Rand nebeneinander positionieren. Mit der Schere jeweils ein kleines Loch in den Flicken und das T-Shirt schneiden.
Wichtig: Das Loch darf nicht zu groß sein, denn sonst kann es sein, dass später die Ösen herausrutschen.

- Die beiden Ösen mit Hilfe einer Ösenzange befestigen (die sind später wichtig für die Kordel, mit der der Turnbeutel zugezogen werden kann).

- Jetzt die Rückseite des T-Shirts ebenfalls mit Ösen versehen.
Achtung: Die Rückseite des T-Shirts dieses Mal nicht umdrehen, dieses T-Shirt-Stück liegt also mit der späteren Innenseite des Turnbeutels nach oben! Die vier restlichen Jeansflicken in alle vier Ecken des Rechteckes legen und auch hier wieder Ösen anbringen.

- Jetzt die Vorder- und Rückseite des T-Shirts so aufeinander legen, dass die späteren Innenseiten des Turnbeutels nach außen zeigen. Drei der vier Seiten werden nun zugenäht. Nur die obere Seite bleibt offen. Hier den Rand etwa 3cm nach innen umschlagen und diesen zunähen. So entsteht ein Tunnel für die Kordel, mit der der Turnbeutel später oben zugezogen werden kann. Dann das Ganze umkrempeln, so dass am Ende wieder die beiden Außenseiten zu sehen sind.

- Die Kordel durch die Ösen und den Tunnel ziehen.
Tipp: Mit einer Sicherheitsnadel geht das besonders einfach und viel schneller als ohne. Dafür die Kordel an der Sicherheitsnadel befestigen und Nadel und Kordel gemeinsam durch den Tunnel ziehen. Danach an beiden Enden der Kordel einen Knoten machen, damit sie nicht mehr in den Tunnel „zurückrutschen“ kann.

- Für die beiden Turnbeutel-Träger auf der Rückseite zwei Kordeln auf die gewünschte Länge zuschneiden. Dann die Kordeln jeweils von außen nach innen durch die Ösen fädeln und jeweils am Ende der Kordel von innen einen Doppelknoten machen.

Zum Anfang

Viele haben alte Klamotten im Schrank, die sie nicht mehr anziehen – zum Beispiel abgewetzte, löchrige Jeans. Mit wenig Aufwand kann man die in einen lässigen Jeansrock im Used-Look verwandeln!

Zum Anfang

Jeansrock im Used-Look - so geht's!

Mode-Designerin Jana Januschewski zeigt im Video Schritt für Schritt, wie es geht.

0:00
/
0:00
Video jetzt starten
Zum Anfang

Material:
- (alte) Jeans
- festes Garn
           
Hilfsmittel:
- Schere
- Stecknadeln
- Nähmaschine

So wird's gemacht:
- osenbeine auf die gewünschte Länge kürzen. Dazu zunächst das eine Hosenbein abschneiden, das abgeschnittene Stück auf das zweite Hosenbein legen und dieses dann auf dieselbe Länge kürzen!

- Danach die Mittelnaht der Hose aufschneiden. Die Stelle, an der sich ein Dreieck gebildet hat, steht nun leicht ab. Diese Naht vorne und hinten einige Zentimeter einschneiden, umlegen und mit einer Stecknadel feststecken.

- Hinter das entstandene Dreieck muss ja Stoff genäht werden. Dafür einfach ein Viereck aus den Resten der beiden Hosenbeine herausschneiden. Das Viereck vorne in das Dreieck hineinlegen, mit Stecknadeln feststecken und die überstehenden Ränder abschneiden – auch innen. Hier in ca. 1cm Abstand an den Stecknadeln entlang schneiden.
Das gleiche auch auf der Rückseite des Rockes machen.

- Die abgesteckten Stellen vorne und hinten jeweils mit einem Zick-Zack-Stich zunähen.
Wichtig: Am Anfang und am Ende einer Naht immer vernähen, damit die Naht nicht aufgeht! Dafür einige Stiche zunächst vorwärts, und dann dieselbe Stichanzahl wieder rückwärts nähen. Danach die Naht in einem durchnähen.

- Für den coolen Used-Look die Kanten des Rockes fransig lassen. Dieser Look wird durch das Waschen dann sogar noch verstärkt, weil mit der Zeit weitere Fransen entstehen! Wer will, kann die Kanten aber auch begradigen oder umnähen.

Zum Anfang

Alte kaputte Glühlampen landen häufig einfach im Müll. Doch das muss nicht sein - im Handumdrehen werden aus ihnen dekorative kleine Vasen.

Zum Anfang

Vase aus Glühlampen - so geht's!

Vera Harter zeigt im Video Schritt für Schritt, wie es geht.

0:00
/
0:00
Video jetzt starten
Zum Anfang

Material:
- alte Glühlampen mit Glühfaden
(Wichtig: keine Energiesparlampen verwenden, die enthalten giftiges Quecksilber!)    
- ein Stück alte Palette              
           
Werkzeug:
- Hammer
- Schraubendreher
- Akku-Bohrschrauber
- Holz-Lochbohraufsatz (Durchmesser 5 cm)
- ein Stück Schleifpapier (80er-Körnung)
- ggf. Schleifmaschine
- Pinzette
- Schraubzwinge
- Bleistift
- Zollstock
- Schutzbrille
- Schutzhandschuhe
- Stofftuch

So wird's gemacht:
- Schutzhandschuhe anziehen und Schutzbrille aufsetzen!

- Glühlampe in ein Tuch einwickeln und vorsichtig mit dem Hammer auf den Fußkontakt klopfen; dadurch geht nach kurzer Zeit die Glühlampe an dieser Stelle kaputt.

- Mit einem Schraubendreher vorsichtig in Kreisbewegungen das Innere der Glühlampe lösen und die Einzelteile aus der Birne heraus schütten; Reste mit einer Pinzette aus der Glühlampe entfernen.

- Auf der Palette die Stellen markieren, an denen die Glühlampen-Vasen später positioniert sein sollen.

- Mit Akku-Bohrschrauber und Lochbohraufsatz die Löcher in die Palette bohren. Darauf achten, dass die Löcher nicht zu groß oder zu klein sind, damit die Glühlampen-Vasen gut darin stehen können.

- Die Holzoberfläche, besonders die Kanten der Löcher abschleifen.

- Glühlampen-Vasen mit Wasser befüllen, in die vorgefertigten Löcher stellen, dekorieren und fertig!

Zum Anfang

Bevor man seine Zeitungen zum Altpapiercontainer bringt, kann man daraus auch einen ganz besonderen Hocker bauen. Und dafür braucht man noch nicht einmal viel handwerkliches Geschick.

Zum Anfang

Hocker aus Zeitungen - so geht's!

Vera Harter zeigt im Video Schritt für Schritt, wie es geht.

0:00
/
0:00
Video jetzt starten
Zum Anfang

Material:
- alte Zeitungen
- 4 kleine, gleich hohe Holzklötze  
- 2 Holzbretter (Dicke: ca. 1,2 cm)
- 2 Spanngurte
- 8 Schrauben
- ein Kissen
- ein alter Kaffeesack            
           
Werkzeug:
- Akku-Bohrschrauber
- große Nähnadel
- Schere

So wird's gemacht:
- Die Holzbretter in der Größe der Zeitungen kaufen bzw. so zuschneiden lassen.

- Die Holzklötze jeweils zwei Schrauben genau in den Ecken des ersten Holzbrettes befestigen, so dass sie bündig abschließen.

- Für das Sitzkissen einen Teil des bereits im Kaffeesack verarbeiteten „groben Fadens“ aus dem Sack heraus fädeln. Den Sack auf die Größe des Kissens zuschneiden. Dann das Kissen hineinlegen, die offenen Enden des Sackes umlegen und mit dem „groben Faden“ wieder zunähen.

- Jetzt unter der Holzplatte mit den Füßen die zwei Spanngurte hindurch ziehen. Sie halten später die Zeitungen zusammen. Die Zeitungen nach und nach auf die fertige Unterkonstruktion stapeln.

Tipp: Ab und zu die Zeitungen wenden! Würden alle Zeitungen mit der geschlossenen Seite in eine Richtung liegen, wäre diese Seite höher.

- Als Abschluss das zweite Brett und das Sitzkissen auf den Zeitungsstapel legen. Jetzt einfach die Spanngurte ordentlich festziehen und fertig!

Zum Anfang

Ausgetrunkene Milchflaschen sind mehr wert als nur das bisschen Pfand - mit ein paar Handgriffen wird aus einer leeren Flasche eine originelle Tischlampe.

Zum Anfang

Lampe aus Milchflasche - so geht's!

Vera Harter zeigt im Video Schritt für Schritt, wie es geht.

0:00
/
0:00
Video jetzt starten
Zum Anfang

Material:
- Lampenschirm (alt)    
- Glasflasche (Pfand)    
- Fassung          
- Lampenkabel mit Schalter    
- Leuchtmittel  

Werkzeug:
- Akku-Bohrschrauber
- Glasbohrer
- Schraubendreher
- Abisolierzange
- Isolierband
- Schraubstock / Werkbank / Stoff

So wird’s gemacht:
- Schraubstock mit Stoff auslegen und die Flasche einspannen
- Die Flasche nah dem Flaschenboden mit Isolierband bekleben, hier kommt ein Loch in die Flasche
- Den Bohrschrauber mit speziellem Glasbohrer (8mm) auf der beklebten Stelle ansetzen und vorsichtig bohren
- Das Lampenkabel (Dicke: 7mm) jetzt so lange durch das gebohrte Loch „nach oben“ führen, bis das Kabelende aus der Flaschenöffnung ragt
- Die Kabeladern mit einer Abisolierzange freilegen und an die Lampenfassung anschließen
Tipp: Vor dem Kauf der Fassung den Durchmesser der Flaschenöffnung notieren, nicht alle Fassungen passen!
- Am unteren Ende des Kabels ziehen, bis die Fassung richtig in der Flaschenöffnung sitzt
- Leuchtmittel eindrehen, Schirm aufsetzen, anschalten, fertig!

Zum Anfang

Abgefahrene Autoreifen sind perfektes Upcycling-Material. Mit ein bisschen Pflege und handwerklichem Geschick bekommt die alte Bereifung eine zweite Chance als Sitz für die Wohnung!

Zum Anfang

Sitz aus Autoreifen - so geht's!

Babette Joest zeigt im Video Schritt für Schritt, wie es geht.

0:00
/
0:00
Video jetzt starten
Zum Anfang

Material:
- Autoreifen (alt)  
- Wachstuch        
- Schaumstoff-Matte (alt)  
- Bootslack      
- Spanplatte

Werkzeug:
- Stichsäge
- Zollstock
- Bleistift
- Nagel
- Faden
- Tacker
- Pinsel
- Schwamm
- Reinigungsmittel
- Teppichmesser
- Filzstift
- Schutzbrille

So wird’s gemacht:
- Zuerst mit Essigreiniger den Reifen putzen
- Dann den Reifen mit Bootslackfarbe lackieren
- Trocknen lassen (kann bis zu 24 Std. dauern)
- Den Durchmesser des Reifens nehmen, Wert merken und für den Durchmesser der Sitzfläche dann 8cm subtrahieren
- Nagel und Bleistift mit einem Faden verbinden, fertig ist ein großer Zirkel
- Auf der Spanplatte jetzt mit dem Zirkel den gemerkten Wert für die Sitzfläche markieren
- Mit einer Stichsäge die Sitzfläche ausschneiden
- Anschließend die ausgeschnittene Spanplatte auf die Schaumstoff-Matte legen und den Umfang mit einem Filzstift auf der Matte markieren
- Den markierten Kreis mit einem Teppichmesser aus der Schaumstoff-Matte ausschneiden
- Spanplatte und Matte jetzt auf das Wachstuch legen, das Tuch testweise umschlagen und wieder mit dem Filzstift großzügig einen Ausschnitt markieren. Das Tuch muss überlappen, damit es später auf der Unterseite der Spanplatte befestigt werden kann!
- Mit der Schere das Tuch zurecht schneiden
- Das Tuch an einem beliebigen, ersten Punkt auf die Spanplatte tackern
- Jetzt das Tuch spannen und genau auf der gegenüberliegenden Seite ebenfalls tackern. So ist das Tuch schön gespannt und Falten werden so verhindert. In diesem Modus das Wachstuch komplett tackern
- Sitzfläche auf den Reifen legen, fertig.

Zum Anfang

Emaille-Töpfe sind schon lange nicht mehr erste Wahl für den Herd - für die Tonne sind die Relikte aus Omas Schrank aber viel zu schade! Im Handumdrehen wird aus dem alten Kochgeschirr ein neues und praktisches Küchen-Highlight...

Zum Anfang

Hänge-Etagere - so geht's!

Vera Harter zeigt im Video Schritt für Schritt, wie es geht.

0:00
/
0:00
Video jetzt starten
Zum Anfang

Material:
- Emaille-Topf (alt)
- Emaille-Sieb (alt)
- Kette
- Metallhaken

Werkzeug:
- Nicht nötig

So wird’s gemacht:
- Vier gleichlange Ketten (ca. 70cm) in einen Deckenhaken einhängen
- Im oberen Drittel der Kette vier Haken auf gleicher Höhe in die Kettenglieder hängen
- Nun den Topf einhängen, jeweils zwei Haken an jeden Henkel
Wichtig: Der „obere“ Topf muss kleiner als das Sieb sein, sonst ist die Stabilität der Etagere nicht gewährleistet.
- Wieder vier Haken in die Kette hängen, dieses Mal an den unteren Kettenenden
- Das Sieb ebenfalls einhängen
- Mit Obst oder Sonstigem befüllen. Fertig!

Zum Anfang

Alte Holzstühle fristen oft ein Schattendasein im Keller oder auf dem Dachboden. Mit ganz einfachen Mitteln wird aus so einem eher langweiligen Stück aber wieder eine moderne Sitzgelegenheit...

Zum Anfang

Jeans-Stuhl - so geht's!

Babette Joest zeigt im Video Schritt für Schritt, wie es geht.

0:00
/
0:00
Video jetzt starten
Zum Anfang

Material:
- Stuhl (alt)    
- Jeansstoff      
- Acryllack      
- Deko-Nieten  

Werkzeug:
- Klebepistole
- Tacker
- Schleifpapier
- Schraubendreher / Inbusschlüssel
- Schere
- Pinsel
- Malerkrepp
- Markierungskreide

So wird's gemacht:
- Zuerst die Sitzfläche mit Schraubendreher oder Inbusschlüssel (je nach Stuhl) lösen
- Jeansstoff ausbreiten und die Sitzfläche auflegen
- Mit Markierungskreide jetzt ein genügend großes Stück für die Sitzfläche aufzeichnen (ca. 5cm größer als die eigentliche Fläche), sonst lässt sich der Jeansstoff später nicht umschlagen und kann somit nicht am Sitz befestigt werden
- Mit der Schere den Stoff ausschneiden
- Den Stoff um den Sitz schlagen und an einem beliebigen ersten Punkt auf die Unterseite tackern
- Stoff stramm ziehen und auf der gegenüberliegenden Seite ebenfalls tackern (diese Vorgehensweise beibehalten, dann entstehen keine Falten)
- An den Ecken der Sitzfläche den Stoff auf der Unterseite mehrmals umschlagen und tackern, sonst entstehen auch hier schnell Falten
- Die Füße der Stuhlbeine auf einer Länge von 20cm mit Schleifpapier anrauen – das obere Ende der angerauten Beine mit Malerkrepp abkleben, dann entsteht später eine saubere Kante
- Jetzt mit Acryllack die angerauten Stellen anmalen und trocknen lassen
- Nach dem Trocknen Malerkrepp abziehen und die Sitzfläche wieder anschrauben
- Die Rückenlehne mit Nieten verzieren und einfach mit einer Klebepistole ankleben

Zum Anfang

Leere Konservendosen landen häufig in der Mülltonne – schade eigentlich! Denn dank einfacher Decopatch-Technik können sich die schnöden Dosen in einen stylischen Handtuchhalter verwandeln.

Zum Anfang

Handtuchhalter aus Konservendosen - so geht's!

Vera Harter zeigt im Video Schritt für Schritt, wie es geht.

0:00
/
0:00
Video jetzt starten
Zum Anfang

Material:
- Große Konservendosen (alt)  
- Schicke Servietten    
- Kordel

Werkzeug:
- Dosenöffner
- Decopatch-Kleber
- Pinsel
- Akku-Bohrschrauber
- Metallbohrer
- Hammer
- Maulschlüssel / Schlitzschraubendreher mit verkürzter Klinge
- Winkeleisen
- Filzstift
- Schrauben und Muttern
- Acryllack

So wird's gemacht:
- Mit einem Dosenöffner auch den Boden von den alten Konservendosen abtrennen, anschließend waschen und trocknen
- Mit einem Winkeleisen jetzt auf den Dosen die Bohrlöcher markieren.
- Unser Handtuchhalter wird aus vier Dosen bestehen, davon benötigen zwei Dosen (die, die später oben und unten hängen werden) nur jeweils an einer Seite zwei Markierungen für die Bohrlöcher, die beiden anderen Dosen (die aus der Mitte) benötigen die Bohrlöcher-Markierungen hingegen an jeweils gegenüberliegenden Seiten
- Bohrschrauber mit Metallbohrer an die markierten Punkte ansetzen und vorsichtig bohren
Tipp: Weißblech ist sehr weich, darum nur geringen Druck ausüben, sonst verbeult die Dose.
- Gerade nach dem Bohren entstehen im Blech rund um die Bohrstelle eine Art „Ausfransung“ (Grat), die lassen sich aber mit einem kleinen Hammer problemlos begradigen (entgraten)
- Mit Acryllack die Dosen grundieren
Tipp: Dosen sind fast immer aus Weißblech, grundiert man die Dosen mit Lack auf Wasserbasis, setzt schnell Rost an.
- Die getrockneten Dosen jetzt mit Decopatch-Kleber bestreichen und die Servietten auftragen
Tipp: Nur die bedruckte, obere Lage der Serviette abziehen, diese Lage dann in kleinere Stücke   zerreißen, mit einem Pinsel auf die Dosen streichen. Erst die Außenseite bekleben, dann mit der   Innenseite fortfahren.
- Jetzt die fertig beklebten Dosen mit kleinen Rundkopf-Schlitzschrauben und Muttern zusammen schrauben
- Durch die beiden Öffnungen einer der beiden äußeren Dosen jetzt eine Kordel führen, Knoten rein, fertig ist ein stylischer Handtuchhalter.

Zum Anfang

Leere Kaffeekapseln sind überflüssig und gehören in den Müll? Stimmt nicht! Die Einwegkapseln haben noch versteckte Reize, auf einer Wanduhr zum Beispiel setzen sie tolle Akzente...

Zum Anfang

Wanduhr aus Kaffee-Kapseln - so geht's

Babette Joest zeigt im Video Schritt für Schritt, wie es geht.

0:00
/
0:00
Video jetzt starten
Zum Anfang

Material:
- Kaffeekapseln (alt)  
- Uhrwerk    
- Sprühlack    
- Sperrholzplatte  

Werkzeug:
- Akku-Bohrschrauber
- Nagel, Bleistift und Bindfaden
- Leiste
- Klebepistole
- Reinigungsmittel
- Reinigungsschüsseln
- Messer
- Atemschutz
- Großer Holzhammer

So wird's gemacht:
- Mit einem Bleistift und einer großen Leiste die Mitte der Sperrholzplatte markieren, auf dem markierten Punkt jetzt mit dem Bohrschrauber ein Loch bohren Achtung: vorher unbedingt die Dicke der Zeigerachse am Uhrwerk messen und den passenden Bohrer auswählen
Tipp: Brettstärke maximal 5 mm, sonst passt die Zeigerachse oft nicht!
- Die Sperrholzplatte mit Sprühlack lackieren und trocknen lassen - Atemschutz nicht vergessen!
- Die unlackierte Seite der Kaffeekapseln jetzt mit einem Besteckmesser abschneiden, den alten Kaffee ausschütten und die Kapseln mit Spülmittel reinigen. Anschließend die Kapseln gut abtrocknen.
- Mit einem großen Holzhammer die Kapseln platt klopfen
- Nagel und Bleistift mit dem Bindfaden verbinden, fertig ist ein improvisierter Zirkel. Den Nagel jetzt in das Loch der Sperrholzplatte setzen, den Bindfaden spannen und mit dem Bleistift die zwölf Stunden des Ziffernblattes einzeichnen.
- Jetzt die zwölf Kaffeekapseln mit der Heißklebepistole auf die Markierungen kleben
- Nun das Uhrwerk anbringen. Vorher die Zeiger abziehen und die Zeigerachse (ist mit dem Uhrwerk verbunden) von hinten durch das Loch führen - Zeiger von vorne wieder aufstecken, Batterie einsetzen, fertig ist die ausgefallene Kaffeekapsel-Uhr.

Zum Anfang

Mit ein bisschen Farbe und Fantasie wird aus einem ollen Bilderrahmen ein schickes Memoboard für Notizen, Fotos, Postkarten...

Zum Anfang

Memoboard aus altem Bilderrahmen - so geht's!

Babette Joest zeigt im Video Schritt für Schritt, wie es geht.

0:00
/
0:00
Video jetzt starten
Zum Anfang

Material:
- Bilderrahmen (alt)    
- Sperrholzplatte    
- Stoff          
- Volumenvlies    
- Satinband        
- Stecknadeln    
- Sprühlack  

Werkzeug:
- Malerkrepp
- Tacker
- Hammer
- Nägel (Drahtstifte)
- Markierungskreide
- Filzstift
- Schere
- Atemschutz
- Lineal
- Winkeleisen

So wird's gemacht:
- Scheibe vom Bilderrahmen trennen und - wie in unserem Fall - den vorhandenen Zierstreifen mit Malerkrepp abkleben. Anschließend den Rahmen mit Sprühlack lackieren und trocknen lassen.
- Eine zugesägte Sperrholzplatte (Stärke: 8mm) als Schablone für den Stoffzuschnitt benutzen. Platte auf den Stoff auflegen, mit Markierungskreide einmal großzügig um die gesamte Platte herum markieren
Tipp: jeweils 4cm überstehen lassen
- Den Stoff ausschneiden
- Jetzt die Platte auf das Volumenvlies legen und mit einem Filzstift bündig markieren und ausschneiden
- Nun auf die Sperrholzplatte erst das Volumenvlies, dann den Stoff legen - alles zusammen einmal umdrehen, den Stoff auf der Rückseite mit einem Tacker befestigen.
- Vier Stecknadeln mit Hilfe eines großen Lineals und Winkeleisens rechtwinklig zueinander auf den Stoff stecken. So ergibt sich ein kleines Rechteck.
- Das Satinband jetzt testweise von allen Seiten diagonal über die Stecknadeln zur jeweils gegenüberliegenden Seite führen
- Bildet sich in der Mitte ein Rechteck aus dem Satinband? Dann mit dem Tacker die Bänder befestigen.
Tipp: Das Band auf der Rückseite des Brettes tackern, das überstehende Ende noch mal umschlagen und erneut tackern, dann kann das dünne Band nicht mehr verrutschen.
- Das fertige Brett nun an den Holzrahmen nageln
Tipp: Damit der Holzrahmen nicht beschädigt wird, kleine Drahtstifte, ca. 14 mm benutzen.
- Stylisches Memoboard bestücken, fertig!

Zum Anfang

Ein Andenken an längst vergangene Pistenabenteuer, der ausrangierte Ski verwandelt sich in ein einmaliges Weinregal!

Zum Anfang

Weinregal aus Ski - so geht's!

Vera Harter zeigt im Video Schritt für Schritt, wie es geht.

0:00
/
0:00
Video jetzt starten
Zum Anfang

Material:
- Ski (alt)        
- Holzblock (alt)
- Holz-/Schlossschrauben und Muttern

Werkzeug:
- Akku-Bohrschrauber
- Metallbohrer
- Metall-Lochsägeaufsatz
- Stichsäge
- Bleistift / Geodreieck
- Schraubstock / Werkbank
- Schutzbrille

So wird's gemacht:
- Zuerst den Ski in einen Schraubstock spannen und mit der Stichsäge teilen - dabei nicht genau in der Mitte ansetzen, sondern das vordere Drittel (das mit der Skispitze) abtrennen.
- Jetzt das vordere Drittel in den Schraubstock spannen. Mit Bleistift und Geodreieck drei Punkte mittig und untereinander markieren. Abstand der Punkte untereinander jeweils 15cm. Mit dem Metall-Lochsägeaufsatz nun drei Löcher bohren
Tipp: Der durchschnittliche Flaschenhals einer Weinflasche hat einen Durchmesser von 20mm, damit die Weinflaschen gut in die Bohrlöcher passen, also am besten einen Bohrer mit 25mm benutzen.
- Jetzt die Löcher mit Schleifpapier polieren
- Am unteren Ende des Ski-Drittels drei weitere Löcher (jeweils 5mm) mit einem Metallbohrer nebeneinander bohren
- Einen Holzklotz an den Ski anpassen: Die Breite muss bündig sein, die Länge sollte ausreichen, um die eh schon vorhandenen Löcher der Skibindung zu benutzen, die Höhe muss genügend Stabilität für das Ski-Weinregal bieten (ca. 7cm)
- An einer der beiden Seiten mit dem Geodreieck einen 70°-Winkel einzeichnen und mit der Stichsäge „heraussägen“
- Die Seite des Holzklotzes mit dem 70°-Winkel jetzt Richtung Skiende platzieren. Im Ski befinden sich vier Löcher für die Skibindung, mit Schlossschrauben (8mm x 100mm) und Muttern den Holzklotz anschrauben. Auf der Unterseite stehen die Muttern jetzt ab. Für eine ausgewogene Stabilität einfach an den jeweiligen Enden des Ski parallel zwei Löcher bohren und kurze Schlossschrauben mit Muttern befestigen – dann wackelt das Wein-Regal nicht mehr!
- Das kleinere Ski-Stück mit drei Holzsenkschrauben (5mm x 50mm) an den Holzklotz anschrauben. Alle Teile sind jetzt miteinander verbunden. Das Stück mit der Skispitze steht jetzt im 70°-Winkel vom restlichen Ski ab.
-   Weinflaschen in die Löcher einhängen, fertig ist das Ski-Weinregal – zum Wohl!

Zum Anfang
Zum Anfang
Scrollen, um weiterzulesen
Wischen, um Text einzublenden
Schließen

Übersicht

Nach links scrollen
Kapitel 1 Lieblingsstücke

Upcycling-Ideen zum Selbermachen

Tutorial upcycling stuhl fertig
Kapitel 3 T-Shirt-Schal

Tutorial upcycling schal fertig

Poster 0

Tutorial upcycling schal material
Kapitel 5 Jeans-Pulli

Tutorial upcycling pullover fertig

Poster 0

Tutorial upcycling pullover material
Kapitel 6 T-Shirt-Tasche im Used-Look

T-Shirt-Tasche

Tutorial upcycling tasche fertig

Poster 0

Tutorial upcycling tasche material
Kapitel 7 Gewürzregal

Gewürzregal

Tutorial upcycling gewuerzregal fertig

Poster 0

Tutorial upcycling gewuerzregal material
Kapitel 8 Frühstückstablett

Frühstückstablett

Tutorial upcycling fruehstueckstablett fertig

Poster 0

Tutorial upcycling fruehstueckstablett material
Kapitel 9 Schmuckboard

Schmuckboard

Tutorial upcycling schmuckboard fertig

Poster 0

Tutorial upcycling schmuckboard material
Kapitel 10 Fahrradsattel-Schutz

Fahrradsattel-Schutz

Tutorial upcycling fahrradsattel fertig

Poster 0

Tutorial upcycling fahrradsattel material
Kapitel 24 Noch mehr Upcycling-Ideen

Die Servicezeit-Reportagen im Internet

Ps logo lieblingsstuecke
Nach rechts scrollen
  • Autoren: Sebastian Wagener, Denise Körting und Stephanie Feck
    Redaktion: Margit Höh
    Realisation: Friedel Groth

    Bildrechte: WDR

    Impressum© WDR

Neue Seiten

Seit dem letzten Besuch wurden diesem Pageflow neue Seiten hinzugefügt:

...und weitere

Hinweis schließen