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Bundesliga-Stadien in NRW: Borussia-Park

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Für Fußballfans ist ihr Stadion eine Kultstätte. Ein Ort, an dem im großen Kollektiv gejubelt oder getrauert wird.
Diesen Ort mal ganz für sich genießen zu können, hat aber auch seinen Reiz. Allein in der Kurve stehen. Oder den Rundumblick vom Mittelkreis aus genießen. Dieses multimediale Stadienporträt macht es möglich.

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Seit über zehn Jahren logiert Borussia Mönchengladbach im Borussia-Park. Das Gelände am Rande der Stadt diente einst der britischen Armee für militärische Zwecke. Seit 2004 wird im Nordpark Fußball gespielt.

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Einmal Nordkurve, immer Nordkurve

So sehen die Fans auf der Nordtribüne in Block 18 das Stadion.
  
[Für einen Rundumblick mit gedrückter Maustaste in eine beliebige Richtung schwenken. Mit dem Mausrad kann gezoomt werden.]

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"Die Seele brennt" - die Nordkurve im Borussia-Park ist das Herz des Stadions, hier stehen die Antreiber der Mannschaft. Der Unterrang ist das Revier der treusten Fans. Hier wird Stimmung gemacht und 90 Minuten bedingungslos Fußball gelebt. Es hat etwas gedauert, aber inzwischen haben die Fans vom Niederrhein ihren Borussia-Park ins Herz geschlossen.

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Choreographie und Gesang in der Nordkurve beim Spiel gegen den 1. FC Köln (Quelle: Youtube/Clemens Vasters, veröffentlicht am 14.02.15)
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Der Blick vom Mittelkreis ins Stadionrund

Wo sitzen Sie denn? Finden Sie Ihren Platz? Vom Mittelkreis aus bietet sich ein toller Blick aufs leere Stadion und die Tribünen.
[Am PC kann mit dem Mausrad ins Foto hineingezoomt werden]

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Der Stadionbau war ein gigantisches Projekt: 87 Millionen hat sich der Verein den Neubau kosten lassen. Die eigentliche Bauzeit betrug zwar nur knapp zwei Jahre - doch die vorangegangenen Planungen hatten um so länger gedauert. Denn der ursprünglich ins Auge gefasste Umbau des alten Bökelbergs scheiterte Anfang der 1990er-Jahre genauso wie die ambitionierten Pläne des damaligen Gladbach-Managers Rolf Rüssmann für eine Multifunktionsarena.

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Zwei Jahre Stadionbau komprimiert auf wenige Minuten (Quelle: Der vereinseigene Youtube-Kanal "FohlenTV", veröffentlicht am 05.08.2010)
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- Der Borussiapark wurde am 30.07.2004 eröffnet

- 54.010 Plätze stehen bei Bundesliagspielen zur Verfügung (erlaubt und möglich wären 59.724)

- Bei internationalen Spielen dürfen nur maximal 46.279 Besucher zuschauen

- Alle Zuschauerplätze sind überdacht

- Die Baukosten betrugen 86,9 Millionen Euro

- Eigentümer des Stadions ist Borussia Mönchengladbach. Finanziert wurde es durch Eigenmittel, einen Kredit der Kommune sowie durch Bankkredite. Die wiederum wurden durch Bürgschaften des Landes NRW abgesichert.

- Das größte Konzert fand 2008 im Borussenpark statt. Herbert Grönemeyer sang damals vor 40.000 Fans.

- 270.000 Liter Wasser lagern hinter der Westribüne in einem Tank – um im Brandfall die Sprinkleranlage zu versorgen.

- Was die Größe angeht, rangiert der Borussiapark im Vergleich aller deutschen Fußballstadien  auf Platz neun.


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Mit dem Blick des Trainers

Genau hier, inmitten der gestrichelt-weiß markierten Coachingzone steht während des Spiels der Trainer von Borussia Mönchengladbach.

[Blick auf Trainerbank und VIP-Tribüne? Linke Maustaste gedrückt halten und die Maus bewegen. Smartphone/Tablet: Mit dem Finger wischen]

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Das vereinseigene Gelände umfasst insgesamt 264.000 Quadratmeter. Unmittelbar neben dem Stadion liegt das moderne Trainingszentrum, auf dem die Profis und der Nachwuchs aus dem "Fohlen-Stall" trainieren. Das Jugendinternat wurde bereits mehrfach vom DFB ausgezeichnet.

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Die Borussia hat Fans in der ganzen Republik und ist weit über die Grenzen des Landes bekannt. Im Sommer 2015 wurde der 1.000 Fanclub gegründet, fast zur selben Zeit wurde das 70.000 Mitglied registriert. Im Schnitt kommen rund 50.000 Fans zu den Heimspielen - darunter auch Borussen-Anhänger aus der Stadt des Erzrivalen 1. FC Köln - wie dieser Besitzer einer Dauerkarte mit der Sitzplatz-Nummer 24.

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Sportlich verliefen die ersten Jahre im Borussiapark alles andere erfolgreich.
Im neuen Stadion sollte eigentlich so bald wie möglich international gespielt werden - stattdessen ging es 2007 erstmal runter in die 2. Liga. Doch seit 2010 geht es stetig bergauf. Der bisherige Höhepunkt: die zurückliegende Saison 2014/15 mit Platz 3: Champions League. Ein Jahr später schaffte die Borussia Platz 4 und spielt wieder in einem europäischen Wettbewerb.  Erneut eine gute Gelegenheit, um zukünftig im Borussiapark an die glorreichen Zeiten des Bökelbergs anzuknüpfen.

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Gladbach imago werner otto3
"Bye bye, Bökelberg" steht am 22.5.2004, dem letzten Spieltag, auf der Anzeigetafel
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85 Jahre lang pilgerten die Fans zu den Heimspielen auf den Bökelberg. Das Stadion mit seinem steilen Tribünen lag mitten im Stadtteil Eicken. Bis heute singen die Fans mit Herzblut und voller Nostalgie: "Samstags mittags geht es los, ins Stadion zum Bökelberg". Denn hier wurde deutsche Fußball-Geschichte geschrieben.

Die 70er-Jahre waren goldenen Zeiten für die Borussia. Mit ihrer offensiven Spielweise verzauberte die Fohlen-Elf um Netzer, Heynckes und Co. die europäische Bühne. Fünf Meisterschaften, zwei DFB-Pokal-Erfolge und zwei Uefa-Cup-Siege feierte die Mannschaft in jenem Jahrzehnt. Doch das war längst nicht alles.

Unvergessen bleiben der Pfostenbruch gegen Werder Bremen (1971), die Selbsteinwechslung von Günter Netzer sowie der legendäre Büchsenwurf auf Roberto Boninsega im Europacup-Spiel 1971 gegen Inter Mailand. Der grandiose 7:1-Erfolg für die Borussia wurde daraufhin von der UEFA annulliert.

Am 22. Mai 2004 hieß es endgültig "Bye, Bye Bökelberg". Im letzten Spiel gewann Borussia Mönchengladbach gegen 1860 München mit 3:1. Den letzten Gladbacher Treffer im legendären Stadion erzielte Arie van Lent. Zwei Jahre später rollten die Bagger an und der Bökelberg begann zu bröckeln.


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"Bye bye, Bökelberg" steht am 22.5.2004, dem letzten Spieltag, auf der Anzeigetafel
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Sprengung Haupttribüne (WDR Aktuell, 7.3.2006)

Ein letztes Mal schrieb der Bökelberg am 7. März 2006 Geschichte: Die in die Jahre gekommene Kultstätte wehrte sich standhaft. Die erste Sprengung der Haupttribüne misslang. Das Dach und die Masten blieb zunächst stehen. Erst im zweiten Anlauf fiel alles wie geplant in sich zusammen.

[Dieses Archivmaterial liegt nur in durchschnittlicher Qualität und im 4:3-Format vor]

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Aus der Vogelperspektive

Vom Anstoßpunkt startend haben wir einen Multikopter mit anhängender Kamera aufsteigen lassen. Hoch genug, damit ein Blick aus der Vogelperspektive auf das ganze Stadion und den Niederrhein möglich ist.

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Kurvenklänge in Mönchengladbach: Klassik trifft Fußball

"Ja wir schwören Stein und Bein, auf die Elf vom Niederrhein" singen die Borussia-Fans. Zusammen mit dem WDR Funkhausorchester haben sie die Hymne eingespielt. Weitere Infos zu den Kurvenklängen mit den fünf NRW-Bundesligisten folgen auf der nächsten Seite.

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