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Rafik Schami im WDR 2 MonTalk

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Er ist ein Mittler zwischen dem Westen und dem Orient. Und einer der brillantesten Geschichtenerzähler unserer Zeit: Rafik Schami. Im WDR 2 MonTalk sprach er über Flüchtlingspolitik, die Lügen des Schriftstellers und die Düfte von Damaskus.

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Die Sprache hat Rafik Schami die Brücke zu Deutschland gebaut, als er 1971 hierher kam. Damals konnte er außer "Jawoll" und "Ich liebe dich" kein Deutsch.  Aber in seinem Koffer hatte er eine Sammlung von Blättern - einen Schatz an Erzählungen...

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Rafik Schami: "Ich habe nur Blätter und Entwürfe nach Deutschland mitgebracht."

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Rafik Schami über die Folgen der Ereignisse der Silvesternacht in Köln

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Liegen die Ursachen für die Übergriffe und Verbrechen der Silvesternacht im Frauenbild des Islam? Für Rafik Schami ist diese Erklärung zu einfach: "Das sind Verbrecher, die keine Religionszugehörigkeit als Begründung anführen können."

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Rafik Schami: "Die Täter wollen die Frau beleidigen"

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Rafik Schamis neuer Roman, "Sophia oder Der Anfang aller Erzählungen", ist schon jetzt ein Erfolg: 90.000 verkaufte oder georderte Exemplare, in 10 Sprachen übersetzt. Verleger Jo Lendle würde aber auch an seinem Autor festhalten, wenn er weniger gelesen würde, wie er auf WDR 2 bekannte: "Weil er ein so besonderer Erzähler ist. Beim einzelnen Zuhörer, das merken wir bei den Lesungen, hinterlässt er einen ungeheuer intensiven Eindruck. Da kommen inzwischen die Zuhörer schon in dritter Generation. Diese Intensität ist uns wichtig. Wenn es dann in die Breite geht, ist es uns natürlich umso willkommener."

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Rafik Schami hat die ersten 25 Jahre seines Lebens in Damaskus verbracht. Die Erinnerung an die Stadt prägt ihn bis heute: "Damaskus ist eine Stadt der Gerüche. Da gab es einen Gewürzmarkt, da habe ich meine Nase geschult. In meiner Nase hängt noch der Koriander, der Kardamom. Die Gerüche nahm ich auf, wenn ich mit dem Fahrrad durch die Gassen zog... Ein Geruch weckt die Erinnerung an die Kindheit viel schneller als die Bilder."

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"Ich wusste, dass ich lange im Exil leben würde und dass sich Damaskus verändert." Deswegen muss sich Rafik Schami seine Informationen über die Stadt auf anderen Wegen verschaffen: Er hat eine ganze Sammlung an Büchern über die Stadt - und Freunde, die dort für ihn recherchieren. Die Recherche bildet den "soliden Boden", auf dem seine Arbeit stehen kann. Und die bezeichnet er als..."lügen". Ist das nicht etwas despektierlich für die Erzählkunst? Nein, Rafik Schami mag das Wort...

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"Die Fantasie laufen lassen": Rafik Schami über die Lügen des Schriftstellers

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Überraschungsgast Heinrich Riethmüller, Vorsteher des Börsenvereins des deutschen Buchhandels, über Rafik Schami: "Ein Märchenerzähler"

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Zur Flüchtlingspolitik Deutschlands sagt Rafik Schami: "Die Bundeskanzlerin hat humanistisch richtig gehandelt. Doch sie soll lieber in der Gemeinschaft weniger erreichen als allein zu viel. Sonst erzeugen die Deutschen Abneigung unter den anderen Europäern. Aber die Franzosen müssen mit dabei sein, die Italiener und alle anderen. Dann ist es eine europäische Handlung. Ich empfehle der Bundeskanzlerin den Schildkrötengang, leise und stetig."

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Rafik Schami über die Voraussetzungen der Integration

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Die Lage in seiner Heimat Syrien belastet Rafik Schami: "Das Land geht zu Grunde. Wenn man die Bilder sieht von Homs, Aleppo, Damaskus - die Innenstadt ist noch nicht so getroffen - bricht einem das Herz. Es ist ein wunderschönes Land und plötzlich wird es zu einer Arena für lokale und internationale Mächte, die da kämpfen. Die Sache der Syrer, die Demokratie, ist sekundär geworden." Dennoch will er die Hoffnung nicht verlieren.

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Rafik Schami: "Man darf die Hoffnung nie verlieren"

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