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Los geht's

Phil Collins – ein Künstlerleben

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Er fing an als Drummer bei Genesis und wurde einer der größten Popstars überhaupt: Phil Collins hat in seiner Karriere Sternstunden erlebt, aber auch Momente tiefer Verzweiflung. Davon erzählt er in "Da kommt noch was - not dead yet". WDR 4 präsentiert die spannendsten Stellen seiner Autobiografie.

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1970 antwortet Collins auf eine Anzeige in einem Musikmagazin, mit der Genesis einen neuen Drummer suchen. Beim Vorspielen sticht er alle anderen Kandidaten aus.

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Lauwarme Begrüßung für den neuen Drummer

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Genesis: "For Absent Friends"

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1975 steigt Peter Gabriel bei Genesis aus. Wieder wird eine Anzeige geschaltet, es bewerben sich 400 Sänger. Doch der richtige ist nicht dabei. Mehr aus Verzweiflung denn aus Überzeugung versucht sich schließlich Phil Collins am Mikro - und überzeugt den Rest der Band.

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Es dauert ein bisschen, doch dann akzeptieren die Fans Phil Collins als neuen Genesis-Sänger. Anfang der Achtziger machen Genesis eine Pause, die Collins für ein Soloalbum nutzt.

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Phil Collins: "In The Air Tonight"

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"Face Value" wird 1981 direkt ein Riesenerfolg. Vor allem dank der Single "In The Air Tonight", die in den Radios rauf und runterläuft und mit einem höchst modernen Sound glänzt, den sich viele Drummer zum Vorbild nehmen. Bis heute ist der Song wohl eine der meistgespielten Luft-Schlagzeugnummern überhaupt...

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"Ich brauche Raum"

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Nicht zuletzt dank des gerade aufkommenden Musikfernsehens wird Phil Collins Anfang der Achtziger zu einem der größten Popstars überhaupt. Nur schade, dass er sich hinterher kaum an diese Zeit erinnern kann...


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Doch wer so erfolgreich ist wie Collins, ruft auch Neider und Kritiker auf den Plan. Die werfen ihm ideenlos-kalkuliertes Songwriting, mangelnde Coolness und ein Übermaß an Kitsch vor. Tatsächlich ist Phil Collins in den Achtzigern nicht nur einer der beliebtesten Sänger, sondern auch einer der verhasstesten.

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1985 tritt Collins gleich zweimal beim legendären "Live Aid"-Konzert auf. Erst solo in London, dann steigt er in die Concorde und fliegt nach Philadelphia, um Schlagzeug bei Led Zeppelin zu spielen. Doch der Auftritt der eigens für diese Show reformierten Rocklegende endet ziemlich desaströs - und Collins wird die Schuld dafür in die Schuhe geschoben.

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Genesis: "Jesus He Knows Me"

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Der Weg von Phil Collins kennt nur eine Richtung - nach oben. Nicht nur solo, auch mit Genesis gelingt ihm bis Anfang der Neunziger ein Hit nach dem anderen: "Land Of Confusion", "Invisible Touch", "Tonight, Tonight, Tonight", "In Too Deep", "I Can't Dance". Selbst Jesus kennt ihn - wenn man einen weiteren seiner Hits wörtlich nimmt.

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Die Stadien sind voll, die Platin-Platten stapeln sich: Eigentlich läuft es super für Genesis. Doch Collins gerät in eine Sinnkrise, statt Freunde spürt er nur eine Verpflichtung. 1995 steigt er bei Genesis aus und widmet sich wieder seiner Solokarriere, veröffentlicht ein Jazz-Album, schreibt den Soundtrack zum "Tarzan"-Film.

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Im neuen Jahrtausend hat Phil Collins mit großen gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Nach einer Virusinfektion verliert er das Gehör auf dem linken Ohr. Zudem muss er sich einer aufwendigen Operation am Halswirbel unterziehen. Für Collins ist klar: Das sind die Folgen von 50 Jahren Rockmusik.


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2011 gibt Phil Collins bekannt, dass er seine Karriere wegen gesundheitlicher und privater Probleme auf Eis legt. Wie lange die Zwangspause anhält, lässt er offen. Doch Fans und Journalisten sind sich sicher: Collins' Karriere ist beendet.

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Immerhin: Nach vielen Irrungen und Wirrungen kann Collins sein Privatleben offenbar ordnen. 2016 zieht er wieder mit seiner Ex-Frau Orianne (2.v.r.) zusammen, von der er sich acht Jahre zuvor scheiden ließ.

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2016 geschieht, was kaum einer noch für möglich gehalten hätte: Phil Collins kehrt zurück ins Rampenlicht! Er bringt seine Soloalben neu heraus, veröffentlicht die Autobiografie "Da kommt noch was - not dead yet", kündigt ein neues Album an und will sogar auf Tour gehen. 

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Phil Collins: "Against All Odds"

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Für den Juni 2017 kündigt Collins 17 Konzerte an - in London, Paris, Dublin und in Köln. Die ersten Auftritte in der Royal Albert Hall geraten triumphal. Und das, obwohl Collins lange nicht mehr so agil ist wie früher. Das Schlagzeug übernimmt sein 16-jähriger Sohn Nicolas, Collins selbst kommt mit einem Stock auf die Bühne gehumpelt und verbringt die meiste Zeit im Sitzen. Doch den Fans ist das egal: Sie feiern ihn und seine Songs ab, als sei es das letzte Mal. Ob das stimmt? Das weiß Phil Collins wahrscheinlich nicht mal selbst...


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