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Urich lebt in einem einsamen Waldstück im Schwarzwald - besser gesagt in einem Funkloch. Das ist der einzige Ort, an dem er seiner Meinung nach überleben kann. Ulrich ist elektrosensibel.

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Begrenzter Lebensraum

Nur wenige Quadratmeter bieten Ulrich den Schutz, den er sucht.

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Ulrichs Symptome

Ulrich beschreibt, wie sein Körper auf elektromagnetische Strahlung reagiert. Elektrosensibilität ist in Deutschland nicht als Krankheit anerkannt.

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Junger Unternehmer

Ulrich erzählt von seiner Kindheit und dem Weg zum Mobilfunktechniker.

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Ulrich war nicht immer elektrosensibel - ganz im Gegenteil. In seiner Kindheit war er begeisterter Bastler. Alles Elektronische faszinierte ihn. Bereits mit 18 Jahren gründete er eine Beratungsfirma für Telekommunikation.

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Mobilfunk gehörte zu Ulrichs Alltag. Er war erfolgreicher Jung-Unternehmer in den ersten Jahren des Mobilfunk-Booms.

Doch mit 25 Jahren bekam er plötzlich Beschwerden. Nach einer Reise brach er im Frankfurter Flughafen zusammen. Was stimmte nicht mit ihm?

Der erste Verdacht: Ein Gehirntumor. Doch die Ärzte konnten nichts finden. Woher kamen also die plötzlichen Beschwerden?

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Die Entscheidung

Ulrich erzählt, wie er sich entschied, im Wald zu leben.

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Nachdem niemand Ulrich eine Erklärung für seine Beschwerden geben konnte, versuchte er sich selbst zu helfen. Er zog sich dahin zurück, wo es kein Telefon, kein Fernsehen und keine Handymasten gibt: in den Wald.  Seitdem geht es ihm besser.

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Ulrich lebt alleine im Wald. Vieles, was er zum Leben braucht, findet er dort. Bei allem anderen helfen ihm Freunde.

Wie lange er bleiben kann, weiß er nicht. Sein Wohnwagen steht illegal in einem Naturschutzgebiet. Viele Orte gibt es nicht, in die Menschen wie er sich zurückziehen können.




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Ulrich lebt fern von seiner Familie und alten Freunden. Viele verstehen nicht, wie gerade er, der Mobilfunktechniker, nicht mehr verträgt, wovon er einst lebte.

Seine Familie zu besuchen bedeutet viel Organisation. Zwei bis drei Stunden kann er sich maximal der Strahlung aussetzen, sagt er.

Ein besonderer Anzug aus Silbergewebe bietet ihm etwas Aufschub. Fühlt er sich von der Strahlung geschwächt, legt er sich eine Infusion mit einem Vitaminpräparat.

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Ulrichs Briefe

Ulrich Weiner liest aus seinen Briefen an diverse Ministerien, Behörden und Ämter.

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Ulrich ist Aktivist: Er kämpft für den Freiraum und die Anerkennung, die er und andere Betroffene benötigen. Er schreibt Briefe an Ministerien, Behörden und Ämter - die meisten Antworten sind für ihn ernüchternd.

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Den Riesen zum Fall bringen

Ulrich glaubt eines Tages einen Weg zu finden, seinen Kampf zu gewinnen.

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Ulrich vergleicht sein Leben mit dem Kampf  von David gegen Goliath - er allein gegen Politik und Mobilfunkindustrie.

Diesen Kampf würde er gerne mit jemandem zusammen führen - einer Frau fürs Leben, die versteht wofür er kämpft und ihn in seinem einsamen Kampf unterstützt.


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