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Los geht's

Rasant bergab

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Ein Fahrrad mit ordentlich Federweg und jede Menge Gefälle – das sind die Zutaten für Mountainbiker, die sich den  Gravity-Disziplinen verschrieben haben. Am Wochenende treffen sich mehr als 100 von ihnen im Warsteiner Bikepark zum Auftakt des ersten „Super Gravity NRW Cup“.

Jürgen Bröker und Peter Schneider haben sich bei den Fahrern, den Organisatoren und auf der Strecke umgesehen.


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Gravity ist der Oberbegriff für eine Vielzahl von Disziplinen im Mountainbike-Sport wie etwa Downhill, Enduro oder Dirtjump. Der Name Gravity leitet sich vor allem von der Tatsache ab, dass die Schwerkraft ein wichtiger Faktor des Sports ist.

Denn Gravity-Fahrer haben nur ein Ziel: Möglichst schnell nach unten.

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Einer der Organisatoren des "Super Gravity NRW Cups" ist Michael Kull. Er hat sich mit Fahrern des Guerilla Racing Teams für WDR.de die Strecke des ersten Rennens genauer angeschaut - auf dem Rad und mit mehreren Kameras ausgestattet.

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3,2,1 - ab geht´s

Impressionen von der Strecke.

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Muss man eigentlich verrückt sein, um sich mit dem Fahrrad einen steilen Hang hinunterzustürzen? Nein, sagen die Fahrer des Guerilla Racing Teams, deren Hausstrecke der Warsteiner Bikepark ist.

Klar: Es geht es auch um den Nervenkitzel. Darum, den inneren Schweinehund zu überwinden, ein Risiko einzugehen. Und im Rennen muss man auch schnell sein, um zu gewinnen.

Aber der Sport sei auch perfekt, um einfach vom Alltag abzuschalten, sich mit Gleichgesinnten zu treffen und sein Hobby zu genießen.

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Tempo und Technik sind gefragt

Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei etwa 50 Stundenkilometern, sagt Michael Kull.

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Der "Super Gravity NRW Cup" ist eine Rennserie, die in diesem Jahr zum ersten Mal ausgetragen wird. Startberechtigt sind Profis ebenso wie Downhill-Einsteiger. Bei den Rennen wird einzeln gestartet, gefahren wird gegen die Uhr: Wer am schnellsten unten ist, hat gewonnen.

Insgesamt besteht die Serie aus fünf Stationen. Dem Auftakt im Warsteiner Bikepark am 3. Mai folgt am 24. Mai ein Ausflug über die Grenze nach Rheinland-Pfalz, wo das Rennen auf dem Skihang in Herdorf an der Sieg stattfindet. Am letzten Juni-Wochenende wird in Wuppertal gefahren.

Nach der Sommerpause geht es vom 5. bis 7. September beim Rasenrennen in Olpe um Punkte für das Gesamtklassement, ehe am 18./19. Oktober in Lindlar das Finale stattindet.
  


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Organisiert wird das Auftaktrennen vom Guerilla Racing Team. Schon in den vergangenen drei Jahren hat das Team das "Rabenrace" auf seiner Hausstrecke im Bikepark auf die Beine gestellt.

Daher kennt Guerilla-Teamchef Jan Karich die Strecke und ihre Tücken aus erster Hand - schließlich hat er die Strecke mitgestaltet.

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"Keine Autobahn"

Die Strecke in Warstein ist sehr natürlich angelegt. 

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Geschaffen wurde eine etwa 750 Meter lange Strecke. Die Bestzeit beim Rennen wird in etwa bei einer Minute liegen, glaubt Jan Karich. Einige Wurzelpassagen, enge Kurven, ein Steinfeld und mehrere Sprünge sind die Herausforderung des Kurses. Dabei geht es nicht ganz olympisch zu. Denn es geht vor allem ums "schneller" - und nicht so sehr ums "höher" und "weiter".

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Richtig springen

Jan Karich vom Guerilla Racing Team erklärt worauf es im Sprung ankommt.

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Wer am Ende mit möglichst guter Zeit durchs Ziel fahren will, muss sich die Strecke genau anschauen. Wo kann man beschleunigen, wo sind die Bremspunkte und wo sind die Schlüsselstellen, an denen besondere Aufmerksamkeit gefragt ist?

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Eine Schlüsselstelle

Schwierige Abschnitte auf der Strecke kann man über den "Chickenway" umfahren.

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"Schwierigkeiten umfahren"

Jan Karich vom Guerilla Racing Team kennt die Strecke.

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Auch wenn es beim Rennen um jede Sekunde geht - die Sicherheit geht vor. Daher gibt es die Möglichkeit, gefährliche Stellen zu umfahren.

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Der Schutz der Gesundheit spielt in dieser Sportart eine große Rolle. Helm und Protektoren sollen bei Stürzen vor schweren Verletzungen schützen.

Beim Rennen gelten daher strenge Regeln für die Ausrüstung der Fahrer.

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"Helm und Protektoren sind Pflicht"

Michael Kull über die Schutzausrüstung

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Verletzungen und Unfälle gebe es im Training mehr als beim Wettkampf, weiß Guerilla-Teamchef Karich aus eigener Erfahrung zu berichten. Denn bei den Trainingsläufen lote man aus, wie weit man an bestimmten Stellen gehen könne und nähere sich immer mehr dem Grenzbereich. Wer dabei ein wenig zu weit geht, stürzt.

Daher tragen die meisten Fahrer auch im Training neben ihren Protektoren den so genannten Neck Brace, um schwere Halswirbelsäulen-Verletzungen zu verhindern.

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Die Downhill-Räder haben extreme Federungen und vor allem sehr gut Bremsen.

Ganz billig ist das Hobby nicht. Einstiegsmodelle für Downhillabfahrten gibt es ab etwa 1.500 Euro. Mit besserem Rahmen und besserer Ausstattung ist die 3.000 Euro-Marke allerdings schnell erreicht. Hinzu kommt die Ausrüstung, die mit bis zu 600 Euro zu Buche schlägt.

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Scheibenbremsen und Dämpfer

Michael Kull erklärt eines der wichtigsten Details am Rad.

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Mit mindestens 150 Millimeter Federweg sind sowohl die Vorder- als auch die Hinterräder bei Stößen abgedämpft.

Die eingebaute Technik treibt damit nicht nur den Preis in die Höhe sondern auch das Gewicht.

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Mit 18 Kilogramm bergab

Die speziellen Downhill-Räder haben einen langen Federweg

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Auf öffentlichen Wald- und Wanderwegen können die Fahrer ihre schweren Räder kaum ausfahren, da in NRW das Radfahren nur auf "festen Wegen" zulässig ist. Konflikte bleiben dabei nicht aus.

Bleiben also Bikeparks oder andere private Gelände, auf denen die Gravity-Enthusiasten ihrem Hobby nachgehen dürfen.


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Der Warsteiner Bikepark ist einer von gut einem Dutzend solcher Anlagen in NRW. Die größte befindet sich in Winterberg.

Seit gut vier Jahren betreiben Reimund und Sabine Kaiser den Park, die Liftanlage und die Skihütte "Rabennest". Sie sind hier aber nicht nur für die Gastronomie zuständig sondern präparieren auch die Strecken - und sorgen für gute Stimmung in der Hütte.

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Wo heute die Biker über Hindernisse springen und den Kick beim Downhill suchen, waren früher in jedem Winter die Skifahrer zu Hause.

Die Einteilung der Strecken erinnert noch daran. Rote, schwarze und grüne Piste unterscheiden sich vor allem in ihrem Schwierigkeitsgrad.


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An die Skivergangenheit erinnert auch der Lift - sehr zur Freude der Biker, bringt er doch Fahrer und Räder relativ bequem den Berg hinauf. Da liegt aber auch der Verdacht nahe, dass die Downhillfahrer ein bisschen faul sein könnten.

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Ein Sport für Faule?

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Die Fahrer beim Auftaktrennen des Super Gravity NRW Cup am Samstag (03.05.2014) erwartet also ein Kurs mit einigen kniffligen Stellen - und damit verbunden die Aussicht auf eine rasante Abfahrt.

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Rasant den Berg hinunter

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