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Los geht's

Grasski

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Der Name  ist so ungewöhnlich wie die Sportart selbst. Denn Grasski ist Skifahren auf einer einfachen Wiese. In den 1960er Jahren in Deutschland erfunden, damit die Winterskifahrer eine Trainingsmöglichkeit in den schneefreien Monaten hatten, hat der Grasski-Rennsport heute eigene Rennen und Weltmeisterschaften. Allerdings ist Grasski ein Sport mit immer weniger Anhängern. Ein Besuch bei sportlichen Exoten mit großer Leidenschaft.

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Benjamin "Benni" Bennett

Grasskifahrer des Ski-Clubs Burbach

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Vollgas mit Benni Bennett

... und so sieht das dann aus. Kamera-Crash inklusive.

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Benjamin "Benni" Bennett ist 35, Grasski-Fahrer aus Burbach und aus Leidenschaft. Mit 13 Jahren stand er zum ersten Mal auf Grasski. Damals war er Winterskifahrer. Aber weil er keine Lust hatte, immer auf den Schnee zu warten, schnallte er sich auch im Frühjahr und Sommer Skier an die schweren Skischuhe. Mit Erfolg. Bennett ist zehnmaliger Deutscher Meister und hat einige Top10-Platzierungen bei Weltmeisterschaften und internationalen Rennen erreicht. 

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"Wesentlich kürzer"

Benni Bennett über die Unterschiede zwischen Gras- und Winterski

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Zwar tragen die Grasski-Fahrer die gleichen Skischuhe wie beim Fahren auf Schnee. Allerdings werden diese durch andere Bindungen auf dem Ski gehalten. Statt einer aufwändigen Sicherheitsbindung werden einfache Schnappmechanismen auf den Sommerski montiert.

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Beim Sturz bleibt der Ski am Schuh

Benni Bennett erklärt die besondere Bindung beim Grasski.

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300 bis 400 Euro kostet ein Paar Grasski. Die meisten Athleten haben für die Disziplinen Super-G und Slalom zwei bis drei Paar Trainingsski sowie ein Paar Wettkampfski. Ein teueres Hobby, zumal die Sportler auch die Fahrten zu den Wettkämpfen bezahlen müssen. Deshalb wird das Material auch sorgfältig gepflegt - inklusive intensiver Wäsche nach dem Training.

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Der größte Unterschied zum Winterskifahren liegt im Untergrund. Auch wenn die gemähten Hänge auf den ersten Blick recht glatt aussehen – die Fahrer werden auf den Pisten im Sommer ordentlich durchgeschüttelt.

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Schlaglöcher und Wellen

Benni Bennett über die größten Unterschiede zwischen Winter- und Sommerski

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Etwa zwei Mal pro Woche trainiert Benni Bennett auf dem Hang in Burbach. Der kleine Ort am südlichen Zipfel Nordrhein-Westfalens zählt zu den wenigen Orten in Deutschland, in denen noch Grasski gefahren wird. Es gibt einige Gruppen, die sich in Bayern, Hessen, Sachsen und Baden-Württemberg treffen. Ansonsten ist NRW mit zwei Vereinen eine echte Hochburg. Neben dem Ski-Club Burbach bietet auch der Ski-Club Hohenseelbachkopf in Altenseelbach, nur wenige Kilometer von Burbach entfernt, diesen Sport an.

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Vor jedem Training wird geölt

Gut geschmiert laufen die Rollen besser über die Schiene.

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Dann geht es mit dem Schlepplift zum Start. Gut 600 Meter ist die Piste in Burbach lang. Das reicht. Denn die Fahrt auf den Huckeln und Unebenheiten ist anstrengend. Deshalb sind die Wettkampfstrecken im Sommer auch wesentlich kürzer als beim Wintersport. Der Spaßfaktor ist aber ähnlich hoch. Außerdem kann man regelmäßiger trainieren - obwohl es natürlich schon warm wird.

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Bessere Voraussetzungen für Grasski

Benni Bennett über die Vor- und Nachteile seines Sports

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