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Los geht's

Die Balkan-Bustour 2015

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Für die Aktuelle Stunde sind es 15 Reportagen. Für uns ist es ein Abenteuer. Fast sieben Wochen lang sind wir auf dem Balkan unterwegs - falls der Bus nicht liegen bleibt.

Dies ist unser Reisetagebuch. Wir erzählen vom Leben unterwegs: Was wir erleben, wem wir begegnen, und wie diese Tour entsteht:

Mit Vergnügen.
  

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Der Trailer

 Die Bustour in der Theorie.

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Für uns Deutsche beginnt der Balkan
irgendwo da, wo Österreich endet.
Für die Österreicher beginnt der
Balkan in Slowenien, für die
Slowenen in Kroatien, für die
Kroaten in Bosnien ...

Balkan - das sind immer die anderen.
Im Balkan gibt es Befindlichkeiten.
Das muss man wissen. 

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Vorsicht: Nachwehen!

Der Krieg ist vorbei. Kein Grund, ihn zu ignorieren.

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Erster Tag, erstes Foto: Das ist der Blick
aus dem Seitenfenster, während wir in
Brestova auf die Fähre warten.
Nicht schlecht für den Anfang.

In Kroatien gibt es 1244 Inseln.
47 sind bewohnt.
Eine wird besucht: Cres. 

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Die Inselrundfahrt

80 Kilometer Cres in 30 Sekunden Film.

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... ist auf Cres geboren und auf Cres geblieben. 
Sie arbeitet am Institut für Meeresforschung und 
kümmert sich um seltene Besucher. Zum einen
sind das Fernsehleute. Zum anderen: Delfine!

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Flossen hoch!

Drei Stunden haben wir gewartet und schon nicht mehr dran geglaubt. Aber dann ...

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Der Zrmanja-Canyon bei Obrovac - die
weltberühmte Winnetou-Kulisse.  

Im Film ist es so einfach: Das Gute
siegt über das Böse. In Wirklichkeit war
alles komplizierter.

Stell dir vor es ist Krieg, und 
ein Ehepaar fährt hin ...



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Einmal Kroatien, immer Kroatien

Ingrid und Karl Kronenbruck bleiben Kroatien treu -
in guten wie in schlechten Zeiten.

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Bustour ist Schönwetter-Journalismus.
Zumindest im Fernsehen. Im Netz,
im Camp und hinter den Kulissen  
sieht das völlig anders aus: Mit Hochdruck
wird gearbeitet und Tiefdruck gibt es auch.  

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Camping-Platzregen.

Das stand so nicht auf der Dispo.

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Bustour heißt:

Drehen, schneiden, fahren, campen.
Drehen, schneiden, fahren, campen.
Drehen, schneiden, fahren, campen.

Immer das gleiche und jeden Tag anders. 
Klingt toll. Ist aber auch Arbeit.



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Being busy

Die Bustour hinter den Kulissen.

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Wir stehen an der Grenze zu 
Bosnien-Herzegowina. Beim Zoll dauert es
ewig, bis auch unser Equipment einreisen darf.
Die Wartezeit nervt - aber nicht lange. 

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Grenzkontakt

Wir kommen ins Gespräch ...

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Trampender Pilger.
Studierter Zahnarzt.
Bekennender Breakdancer.

Er ist auf dem Weg nach Medjugorje -
einem berühmten Wallfahrtsort
in Bosnien. In gut einer Woche macht
auch die Bustour dort Station. 

Ein pilgernder Breakdancer also.
Dann mal los!

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Move yo!

Erst bewegt er sich, dann wir ihn.

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... weiß man über Montenegro nix.

Hauptstadt: Podgorica
Währung: Euro
Werbeslogan: "Wild Beauty"

Unser Ziel: Der Tara-Canyon -
die tiefste Schlucht Europas.

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Das Bild des Tages ...

... erwartet uns am Ende der Etappe: Die spektakuläre Tara-Brücke.

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Trinkfester Bosnier.
Flößer und Holzhändler. 

Fikrets Vater war schon Flößer,
Fikrets Opa auch. Es ist nämlich so: 
Montenegro hat Bäume,
Bosnien hat Bedarf.
Dazwischen fließt die Tara.

Der Rest ist Abenteuer. 


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Das Vorgespräch ...

... war keine gute Idee.

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Stille Wasser sind tief.
Die Tara ist flach.
So viel dazu. 

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Ein wilder Ritt

Fikret hat alles im Griff - nur nicht den Reporter.

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Alles, was Fikret über die Tara weiß,
hat er von seinem Vater. Auch
Adem Pendek war sein Leben lang Flößer. 
Bis er im Krieg von einem serbischen
Scharfschützen erschossen wurde. 

Mit der Flößerei ehrt Fikret das
Vermächtnis seines Vaters. Er bleibt 
der Tara treu bis zum Tod.

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Tradition und Tara

Wie der Vater, so der Sohn.

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Typische Bustour-Perspektive.
Um eine Ecke verwandt mit "Vorne raus".
Meint: Kamera läuft. Bus fährt. 
Landschaft fliegt vorbei. 

Auch das ist irgendwie Fernsehen ... 

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Auto-Kino

Der Balkan in 3D - zumindest für uns.

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... erfahren diesmal folgendes:

Das Herz der Herzegowina ist Mostar.
Sarajevo liegt geografisch in Bosnien.  
Trotzdem ist ein Herzegowiner vor
allem Bosniake. Komisch.

Noch komischer: Das Geld. 






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Das Geld kommt uns bekannt vor ...

Nach dem Krieg: Die Währungsreform.
Die kroatischen Kuna waren böse,
die serbischen Dinar auch.
Gut war die D-Mark, denn die war neutral.
Also wurde sie verwandelt: Sie heißt
jetzt KM und währt zufrieden vor sich hin.





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Auf dem Balkan gibt es Orte, die klingen nach Krieg. Srebrenica zum Beispiel. Oder Pristina.
Oder eben Mostar. Natürlich tut man
Mostar damit unrecht, aber es ist
wie ein Reflex: Mostar - Krieg. 
Was tun gegen den Reflex? 
Hinfahren. Leute treffen. 

Zum Beispiel Safet Begovic.

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Stari Most

Die alte Brücke über die Neredva ist das Wahrzeichen der Stadt.

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Er ist Kunsthandwerker und Philosoph.
Früher war er auch mal Moslem oder
Christ - was genau, will er nicht verraten:
"Religion ist gefährlich!"
Der Krieg hat ihm das Beten abgewöhnt.

Er versucht so zu tun, als wäre nichts gewesen. 
Oft gelingt ihm das ganz gut.



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Der Balanceakt

Safet ist 74 Jahre alt und offenbar topfit. Er sagt, das muss so sein. 

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Wir waren schon mal da und wir
wollen noch mal hin: Kroatien, die zweite.
Auf der Insel Brac wartet unsere nächste
Geschichte. Und wartet, und wartet,
und wartet ...



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SOS

Eiserne Bustour-Regel: Gefunkt wird nur im Notfall.
Notfall!

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Zwei Stunden Stillstand.
Dann - ein letzter Funken Hoffnung: Der Diensthabende Obergrenzer will uns
sprechen. Er sagt: "Welcome to Croatia." 

Er meint: Bustour bitte kommen!
Wir reisen ein und sind spät dran. 







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Wer zu spät kommt

... der verpasst die Fähre.

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... spendiert uns ihren Strom,
überlässt uns ihre Küche und schenkt
uns ihre Gastfreundschaft. Sie sagt, wir
Europäer müssten doch zusammenhalten.
Wir seien doch jetzt Brüder und Schwestern.

Auch sie hat hier den Krieg erlebt. 

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Das Küchenstudio

Es gibt Schnittchen.

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Es geschah vor 35 Jahren: Sechs Teenies
aus Medjugorje gingen spazieren. Auf einem
Berg trafen sie die heilige Jungfrau Maria.
Man kam ins Gespräch und blieb in Kontakt.

Seitdem ist in Medjugorje die Hölle los. 


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Zum Jahrestag der Erscheinung 
kommen die Pilger in Heerscharen. 
Sie beten, beichten und kaufen
massenhaft Marien-Nippes. 

Die sechs Teenies von einst
werden heute als "Seher" verehrt.
Sie sind die Superstars der Stadt.

Wir würden gerne einen  Seher sehen.
Doch das bleibt wohl ein frommer Wunsch ...

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Sehenswürdigkeiten

Am Erscheinungsberg sieht man zwar keine Seher, aber sonst eigentlich jeden.

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Sie arbeitet bei der Gemeinde und ist
unsere persönliche Marienerscheinung.
Sie ist eine sehr überzeugte Katholikin -
weshalb ihr Glaube fast wie Wissen klingt.
Das macht das Gespräch mit ihr
manchmal schwierig. 

Am liebsten spricht Marija über Maria.

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Die heilige Jungfrau Maria

... ist natürlich wunderschön. Aber Zweifel müssen erlaubt sein.

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Das Abendmahl wird für uns das Highlight
des Tages. Denn was man so hört, werden
drei der Seher daran teilnehmen.
Unglaublich: Wir werden sie also
wirklich sehen! Das müssen wir
unbedingt Marija erzählen ...

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Das große Finale

Die Seher sind da. Doch was man sieht, ist sehr enttäuschend.

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Bustour-Bergfest in Sarajevo -
die Hälfte ist geschafft. Und das
hat Folgen: Viola, Jen und Markus
heißen jetzt Michi, Ralf und Mario. 
Sonst ändert sich nix.

Mit neuem Team das alte Lied:
Drehen schneiden, fahren. 

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Weiter geht's

Frei nach dem Motto: Never change a spinnig wheel!

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Sechs Wochen Camping. Da stellt
sich die K-Frage alle paar Tage
aufs Neue. 

Es geht ums Klo. Gerade auf dem Balkan
ist das ein spannendes Thema.
Die Frage ist: Gut oder beschwerlich?

Zwei Beispiele:

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Der Lokus

... im Fokus

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Wir haben einiges vor:
Erst die Voivodina, dann die
Metropole. Erst das Örtchen
Zasavica, dann der Moloch 
Belgrad. 

Beginnen wir  auf dem Land:
Die einen leben ärmlich, die
anderen gefährlich.

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Das Leben auf dem Land

Scheinbar ist es idyllisch. 

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Das ist er nicht - das ist einer seiner Esel.
Vuk Simic produziert in Zasavica Eselkäse. 
Das ist aus zwei Gründen spektakulär:

1. Eselkäse ist der teuerste Käse der Welt.
2. Vuk Simic ist der einzige Unternehmer
in Zasavica. 

Das Dorf stirbt. 

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Exodus

In Zasavica zählt selbst der Bus noch zu den Jüngeren.

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Hier leben 1,2 Millionen Menschen.
Hier fließt die Sava in die Donau. 
Hier wuchs der Balkanizer auf.

Bevor wir ihn besuchen,
bewundern wir die Stadt.



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Die Stadtrundfahrt

Belgrad in Kürze:
Modern. Marode. Hübsch. Hässlich.

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Moderator, Schriftsteller, Musiker.

Seine Radio-Show heißt Der Balkanizer.
Seine Band heißt Trovaci.
Sein Belgrad-Programm:
Trommeln für die neue Platte.

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On Air

Im Interview bei Radio Belgrad geht es anfangs um Trovaci.

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Eigentlich sollte es um Danko und
Trovaci gehen. Aber der Moderator
hat "Christian Dassel" gesagt.

Warum?

Weil Radio Belgrad Balkan-Radio ist:
Alles ist möglich und nichts ist geplant. 

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Live auf Sendung

... und ganz Serbien hört zu. Wir reden über Belgrad.

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Die Landstraße zwischen Zasavica
und Mitrovica: Vor zwei Tagen haben
wir hier die beiden Hündchen gesehen.  

Unser Weg in den Kosovo 
führt an ihrem Spielplatz vorbei -
also halten wir an. 

Wir dachten: Wiedersehen macht Freude. 

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Eine traurige Entdeckung

Er wollte nur spielen.

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Kosovo voraus

Es sind eigentlich noch hundert Meter ...

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Außenrum.

Sagt sich so leicht.
Dauert so lang.
Lohnt sich vielleicht.

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Transit

Durch Mazedonien und durch die Nacht.

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Was wir von diesem Land  so "wissen":

Was mit Krieg.
Was mit Armut.
Was mit Kriminalität.

Was für 'n Quatsch!

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Afrim leitet den Bärenpark in Mramor.
Er verdient gutes Geld und kann es
sich leisten, über Naturschutz nachzudenken.

Natur gibt es hier viel, Schutz gibt es wenig.

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Das gelobte Land

Unterwegs im Sharr-Gebirge: Afrim schwärmt für diese Gegend.

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Ihre Eltern sind wegen des Krieges
aus dem Kosovo geflüchtet. Sie
wuchs in Stuttgart auf und hatte
immer diese Sehnsucht: Kosovo. 

Zur Zeit absolviert sie ein freiwilliges
soziales Jahr in Rahovec. Danach 
will sie in Pristina studieren.

Sie ist angekommen.  

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Die Tour des Tages:

Rahovec-Peja-Rugova.

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Der Rugova-Canyon wird nach jeder 
Serpentine schöner - wenn man
bergauf fährt. Bergab geht`s Richtung
Zivilisation - ist zwar auch ein Erlebnis,
aber anders. 

Kosovo: Extrem schön, extrem
chaotisch, extrem zu empfehlen.


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Die Kosovo-Erfahrung

Nicht immer schön, aber wenn, dann sehr.

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Eine griechische Tragödie.

Im ersten Akt geht es
um Verletzung und Verlustangst.
Es ist der Anfang vom Ende.

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Die Handlung in Kürze:

Er leckt.

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Der Berg heißt Athos und gehört zu
einer autonomen Mönchsrepublik
im Norden Griechenlands. Das Filmen
ist hier eigentlich verboten - es sei
denn, man hat gute Kontakte.

Bruder Theodosius ist ein guter Kontakt.
Seit über 30 Jahren lebt er im Kloster
Simonos Petras und freut sich auf den Tod.

 

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Gottesdienst

Theodosius hieß früher Peter, lebte in Hamburg und studierte Chemie. Erst entdeckte er den Glauben, dann dieses Kloster.

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... fliegt eine Drohne.

Das passiert auf dem Berg Athos
nicht all zu oft, aber deutlich öfter
als nie. Und immer hat es mit
Theodosius zu tun. 

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Die Luftnummer

Wir sind überrascht: Theodosius hat ein großes Faible für Kameratechnik.

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Nein, das ist kein Archivbild.
Das ist das Ende vom Ende.
Auf dem Weg zum letzten Dreh
verlassen ihn die Kräfte.

Vor allem aber verlässt ihn das Öl.

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Endstation

Irgendwo im Hinterland von Chalkidiki: Die Bustour verendet auf einer Tanke.

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Wir sind auch nur Touristen.
Wir knipsen immer und überall.
Am liebsten knipsen wir uns selbst.

So sieht das dann aus.

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Das Bustour-Album

Der Balkan und wir.

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Alle Filme, alle Menschen,
alle Länder, alle Abenteuer
gibt's  im Netz:

http://www1.wdr.de/fernsehen/aks/themen/bustour-2015/uebersicht-bustour-100.html

Die Bustour auf Twitter:
#bustour2015

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