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Bobbahn St. Moritz

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Kein Beton, kein Stahl, keine Röhren. Nur Eis und Schnee. Die Bobbahn von St. Moritz ist der letzte Natureiskanal der Welt. In dem mondänen Schweizer Skiort hat der Bobsport eine lange Tradition. Und die heutigen Bobpiloten geraten ins Schwärmen, wenn sie das besondere Fahrgefühl in diesem Eiskanal beschreiben.

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Bobpilot Francesco Friedrich über die Bahn in St. Moritz.

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Im Sommer ist nichts zu sehen von der Bobbahn. Der Eiskanal wird von 14 Spezialisten in die Landschaft gesetzt, die eigens dafür aus Südtirol anreisen. Im Sommer arbeiten sie als Bauern, Waldarbeiter oder auf der Alb. Im November kommen sie nach St. Moritz, um die Bobbahn zu bauen. Lediglich zwei Kurven werden von einer Natursteinmauer gestützt. Ansonsten orientiert sich die Strecke an den natürlichen Gegebenheiten. 

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Bauleiter Christian Brantschen über den Bau der Bahn.

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Material: 15.000 Kubikmeter Kunstschnee, 7.000 Kubikmeter Wasser
Bauzeit: ca. 4 Wochen
Kosten: 770.000 Euro für Bau und Unterhalt
Start: 1.852 Meter ü.M.
Ziel: 1.738 Meter ü. M.
Länge: 1.722 Meter
Höhendifferenz: 130 Meter
Spitzengeschwindigkeit: 150 km/h
Krafteinwirkung: bis zu 4,5 G

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Der Schweizer Bobpilot Rico Peter über das Besondere der Bahn in St. Moritz.

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St. Moritz ist eng verbunden mit dem Bobsport. In den 1870er Jahren erfanden englische Feriengäste hier die ersten lenkbaren Schlitten. Daraus entwickelte sich dann das Bobbing. Zwei Schlitten wurden durch ein Brett miteinander verbunden. So konnten mehrere Menschen gemeinsam Bob fahren. 1928 und 1948 fanden in St. Moritz Olympische Winterspiele statt. Natürlich auch mit Bob-Wettbewerben. Der britische Ursprung der Bahn wird auch bei den Namen der Kurven deutlich.

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Die Strecke des Eiskanals von St. Moritz.

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Eine Kurve trägt den Namen von Gunter Sachs, dem deutschen Industriellenerbe, Lebemann und Gentleman-Playboy. 1959 gewann er als Mitglied des St. Moritz Bobsleigh Club den Junioren-Europameistertitel im Zweierbob und übernahm zehn Jahre später das Amt des Clubpräsidenten. 42 Jahre – bis zu seinem Tod – dauerte seine Präsidentschaft. Heute führt sein Sohn Rolf den Club.

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Rolf Sachs über die englische Tradition in St. Moritz.

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Zur Tradition gehört es auch, dass jedes Jahr der Bob- und Skeleton-Weltcup in St. Moritz Station macht. Der sportliche Wettbewerb ist nicht nur deshalb besonders, weil die Bahn sich Jahr für Jahr in Nuancen ändert und das Eis eine andere Beschaffenheit hat als in den künstlichen Eiskanälen.

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Bobpilot Rico Peter über die Nachteile der Bahn.

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Die Zeit der Natureisbahn dauert nicht lange. Während anderswo auf den künstlichen Bahnen schon im Oktober gefahren wird, kann man in St. Moritz frühestens um Weihnachten herum auf die Bahn gehen. Und wenn der Frühling kommt, ist die Saison dann schon wieder vorbei. Was bleibt ist die Ursprünglichkeit des Bobsports, das Besondere der Bahn und die Natur.

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Rolf Sachs über den Bobsport und die Bahn in St. Moritz.

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Noch ist der Natureiskanal ein fester Bestandteil des Winters in St. Moritz. Doch die Klimaveränderungen und die globale Erwärmung könnten dieser Tradition irgendwann ein Ende setzen. Schon heute ist die Produktion des Kunstschnees schwierig, weil die Kälte erst spät kommt. Auch auf 1.800 Meter Höhe.

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Bahnchef Damian Gianola über den Bahnaufbau in dieser Saison.

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