Hinweis

Für dieses multimediale Reportage-Format nutzen wir neben Texten und Fotos auch Audios und Videos. Daher sollten die Lautsprecher des Systems eingeschaltet sein.

Mit dem Mausrad oder den Pfeiltasten auf der Tastatur wird die jeweils nächste Kapitelseite aufgerufen.

Durch Wischen wird die jeweils nächste Kapitelseite aufgerufen.

Los geht's

Die Geschichte von Bivsi Rana - der Alltag nach der Abschiebung

Logo http://reportage.wdr.de/bivsi-in-nepal

Zum Anfang

Vor gut drei Wochen wurde die 15-jährige Bivsi aus dem Schulunterricht geholt und zusammen mit ihren Eltern nach Nepal abgeschoben - ein Land, in dem sie bisher noch nie gewesen ist.

Bivsi lebt inzwischen mit ihren Eltern bei ihrer Tante in der Vorstadt von Pokhara - einer Stadt in Zentralnepal, etwa 200 Kilometer westlich von der Hauptstadt Kathmandu.

In Deutschland engagieren sich Mitschüler, Eltern und inzwischen auch die Politik für ihre Rückkehr. 

Zum Anfang

Zum Anfang

Zum Anfang

Bivsi und ihr Vater im Internetcafé

Im Haus der Tante gibt es keinen Internetzugang. Bivsi muss deshalb in ein Internetcafé. 

0:00
/
0:00
Video jetzt starten
Zum Anfang

Als Bivsis Eltern nach Deutschland flohen, kämpften unter anderem Königstreue und Maoisten um die Vorherrschaft im Land. 17.000 Menschen verloren im Laufe des Bürgerkriegs ihr Leben.

Bivsis Eltern waren vor fast 20 Jahren vor diesem Krieg geflohen. Aus Angst vor späterer politischer Verfolgung in Nepal hatten die Eltern beim Asylantrag in Deutschland einen falschen Namen angegeben.

Zum Anfang

Bivsis Vater stellte seinen Asylantrag unter einem falschen Namen

"Als ich in Deutschland war, habe ich einen Asylantrag gestellt. Damals habe ich von anderen gehört, dass wenn man den Namen verändert, dann kann man lange bleiben. Wenn ich nach Nepal zurück müsste... Hier gab es einen Bürgerkrieg, viele Leute sind gestorben. Deswegen habe ich den falschen Namen angegeben."

"Würden Sie sagen, dass das der Fehler Ihres Lebens war?"

"Ja, mein einziger Fehler im Leben. Andere Fehler habe ich nie gemacht. Ich hatte immer Vollzeit gearbeitet in der Gastronomie. Steuern gezahlt, in die Rentenversicherung eingezahlt." 

0:00
/
0:00
Video jetzt starten
Zum Anfang

250.000 Menschen leben in Pokhara.  Trekkingtouristen aus aller Welt kommen in die Stadt, um ihre Touren von hier aus in den Himalaya zu starten. Im Moment ist Regenzeit, die Temperaturen steigen jeden Tag auf über 30 Grad Celsius, es ist drückend schwül.

Zum Anfang
0:00
/
0:00
Video jetzt starten
Zum Anfang

Die Armut in Nepal ist groß - besonders in den untersten Kasten.

Das Land hat das verheerende Erdbeben vor zwei Jahren längst nicht überwunden. 9.000 Menschen waren dabei ums Leben gekommen. Der Wiederaufbau ist längst nicht abgeschlossen. 

Viele Menschen wohnen noch immer in Wellblechhütten, mit mehreren Generationen in einem Raum - ohne Strom und Wasser. 

Zum Anfang

Der Phewa-See ist ein Süßwassersee im Süden des Pokhara-Tals. Er liegt in einer Höhe von 742 Meter über dem Meeresspiegel und ist 5,2 Quadratmeter groß. 

Die Aussicht vom Phewa-See auf die atemberaubende Bergkulisse des Annapurna-Massivs sieht Bivsi zum ersten Mal in ihrem Leben. 

Zum Anfang

Bivsi ist 15 Jahre alt und damit auch in Nepal schulpflichtig. Aber einen Schulalltag kann sich Bivsi momentan noch nicht vorstellen.

Die Familie konnte bisher auch noch keinenSchulplatz für das Mädchen finden.

Zum Anfang
0:00
/
0:00
Audio jetzt starten

Zum Anfang
Scrollen, um weiterzulesen
Wischen, um Text einzublenden
Schließen

Übersicht

Nach links scrollen
Kapitel 1 Bivsi - das abgeschobene Mädchen aus Duisburg

Bivsi vor haus pokhara
Kapitel 2 Ihre neue Heimat - Nepal

Poster 0

Bivsi und ihre Eltern 

Bivsi familie

Poster 0
Kapitel 3 Der Gedanke an die Heimat

Poster 0

Poster 0

Poster 0
Kapitel 4 Nepal und die Stadt Pokhara

Poster 0

Poster 0

Pokhara see

Pokhara see 2
Kapitel 5 Bivsi und die nepalesische Schule

Poster 0
Kapitel 6 Bivsis Wünsche

Der Wunsch für die Zukunft 

Bivsi in pokhara
Nach rechts scrollen