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Adolf Winkelmann

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Man sagt den Ruhrgebietlern ja nach, sie seien etwas rau. Dabei auch guter Laune zu sein, ist kein Widerspruch. Schon gar nicht für Regisseur Adolf Winkelmann beim Gespräch im WDR 5 Kulturmagazin Scala.
Am 1. Mai feiert sein neuer Film "Junges Licht" Kinopremiere. Mit Moderatorin Stefanie Junker spricht der Dortmunder Regisseur über die WDR-Koproduktion, das Ruhrgebiet und seine Menschen.

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Neuer Film: "Junges Licht"

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Die 60er-Jahre, ein Sommer im RuhrgebietDer zwölfjährige Bergarbeitersohn Julian
(Oscar Brose) hat Ferien - und sieht sich den Verlockungen der Erwachsenenwelt im Nachkriegsdeutschland gegenüber. An einem heißen Sommertag gerät sein Leben und das seiner Familie plötzlich aus der Bahn.

Mit "Junges Licht" verfilmt Adolf Winkelmann den gleichnamigen Roman von Ralf Rothmann. Die Film- und Theaterstars Charly Hübner und Lina Beckmann spielen Julians Eltern.

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Die Romanvorlage

"Woher weiß der Autor Ralf Rothmann, was ich alles als Kind erlebt hab'?"

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"Ich war auch so dünn und wie ein Alien" - wie Julian im Film

In der Haupfigur von "Junges Licht" stecke viel von ihm selber, sagt Adolf Winkelmann.

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Als junger Erwachsener kehrt Adolf Winkelmann dem Ruhrgebiet zunächst den Rücken. Ende der 60er Jahre studiert er an der Hochschule für Bildende Kunst in Kassel. Er macht zahlreiche Experimentalfilme, wird zu einem der Protagonisten des Genres in Europa.

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Frühe Filme: Die Ruhrgebietstrilogie

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Zurück im Ruhrgebiet beweist Adolf Winkelmann mit seinen Filmen ein sicheres Gespür für Milieuschilderungen und präzise, ironische Dialoge. Mit "Jede Menge Kohle" (1981) und "Nordkurve" (1993) bildet der Film "Die Abfahrer" aus dem Jahr 1978 die sogenannte "Ruhrgebietstrilogie".

In seinem Kinodebüt erzählt der Regisseur die Geschichte von drei Arbeitslosen im Ruhrgebiet: Atze, Ex-Hüttenarbeiter, Lutz, Ex-Lehrling, und Sulli, griechischer Freund der beiden.

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Menschen im Ruhrgebiet - "Weltmeister in Integration"

Mit der Figur des Griechen Sulli in "Die Abfahrer" hat Winkelmann früh die Integrationsfrage aufgegriffen. Aus Alltagssicht, wie er Moderatorin Stefanie Junker beim WDR 5-Besuch erklärt.

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Medienkunst von Winkelmann

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Adolf Winkelmann hat ein breites Werk geschaffen. Ein wichtiger Film war 2007 sein WDR-Zweiteiler "Contergan".
Doch der Regisseur und emeritierte Film-Professor der FH Dortmund hat auch Medienkunst produziert. Seit der Ruhr 2010 bespielt er die Dachkrone des Dortmunder "U" mit seinen "Fliegenden Bildern", einer Videoinstallation mit 600 m² Bildfläche und 1,7 Millionen LEDs.

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"Durch die Digitalität ist alles explodiert!"

Der Filme- und Bildermacher Winkelmann begrüßt die aktuelle Medienentwicklung. "Ich bin gespannt, wie das weitergeht!"

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