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20 Fakten aus 20 Jahren "Zimmer frei!"

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Mit ihrem TV-Klassiker „Zimmer frei!“ haben sie ein Stück deutsche Fernsehgeschichte geschrieben:
20 Jahre lang empfingen Christine Westermann und Götz Alsmann prominente Gäste, die sich um einen Platz in der Wohngemeinschaft bemühten. 
Grund genug, um noch einmal ganz genau hinter die Kulissen zu schauen.
Viel Spaß mit diesem etwas anderen Rückblick auf die vergangenen zwei Jahrzehnte:
20 Fakten aus 20 Jahren "Zimmer frei!".

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In 20 Jahren wurden 700 Folgen „Zimmer frei!“ und rund 30 Specials produziert. 77 Gäste durften sich ein zweites Mal um ein Zimmer bewerben.

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Erster Gast bei „Zimmer frei!“ war Volksmusikstar Karl Moik am 9. Juli 1996.
Damals gab es noch keine roten und grünen Karten, das Publikum stimmte am Ende der Sendung mit erhobenem oder gesenktem Daumen ab.
Karl Moik war übrigens auch der erste Gast, der 15 Jahre später eine zweite Einladung zu „Zimmer frei!“ erhielt.

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Wer sich alle Folgen aus 20 Jahren „Zimmer frei!“ anschauen würde, müsste rund 30 Tage, also einen Monat lang, non stop gucken. In diesem Monat würden alleine 35 Stunden Hausmusik gemacht.

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Die Treppe zum WG-Zimmer des Gastes ist elf Stufen hoch. In 20 Jahren ist Christine Westermann damit 7700 Stufen hochgestiegen.
Das entspricht mehr als 14 Mal dem Südturm des Kölner Doms.

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In 20 Jahren „Zimmer frei!“ wurden etwa 2500 Perücken aufgesetzt und fast 1500 Bärte angeklebt. Hinzu kommen unzählige Masken, Halbmasken, Nasen, Hörner, Krönchen oder Tierohren.

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Martin Reinl war mit seinen Puppen anfangs eigentlich als einmaliges Bilderrätsel geplant: Am 3. Februar 2002 trat er mit seinen „Anspruchsvollen Rollen“ in der Sendung mit Jutta Speidel auf. Daraus ergaben sich 567 Auftritte bis zur letzten „Zimmer frei!“-Sendung.

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Eines der ausgefallensten Gerichte in 20 Jahren war die Molekularküche für Oliver Pocher am 20. April 2008. Serviert wurde eine braune, japanische Suppe, in die mit Hilfe einer dazu servierten Einwegspritze eine Olivenöl-Masse gespritzt wurde. Diese sah dann aus wie eine lange Nudel.

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Für die Spiele, das Bilderrätsel und die Dienstkleidung der Moderatoren wurden pro „Zimmer frei!“-Sendung durchschnittlich ca. 20 Kostüme und Kostümteile gebraucht.
Insgesamt wurden mehr als 14.000 Kostüme für 20 Jahre „Zimmer frei!“ genutzt. Die meisten von ihnen wurden von der langjährigen Kostümbildnerin Hubertine Roderburg selbst entworfen.

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Christine Westermann und Götz Alsmann waren die allerersten Prominenten, die Martin Reinl als Puppen nachgebaut hat. Die Götz-Puppe war eine Überraschung in der Sendung mit Schauspieler Manfred Zapatka. Götz Alsmann wusste davon nichts und fiel vor Lachen vom Sofa.

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Normalerweise wurden die Gerichte bei „Zimmer frei!“ von einem Koch zubereitet. Wünschte sich ein Gast Königsberger Klopse, so wurden diese jedoch immer von Christine Westermann höchstpersönlich gekocht! Es ist eines ihrer Lieblingsrezepte.

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Bei jedem Auftritt der zauberhaften Assistentin Nina ging eine Strumpfhose drauf. Die scharfkantigen blauen Pailletten ihres Kleides verursachten jedes Mal eine Laufmasche. In den neun Jahren sind also mehr als 100 Strumpfhosen dem Kostüm zum Opfer gefallen.
Nina trug bei „Zimmer frei!“ ihre privaten Schuhe, italienische Designerschuhe mit einem 12 cm hohen Absatz. Es sind die Hochzeitsschuhe ihrer Mutter.

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Außenreporter Thorsten Schorn erlebte seine wohl kalorienreichste Homestory bei den Eltern von „Tatort“-Kommissar Axel Prahl in Holstein. Bei seiner Ankunft standen Gurkensalat in Sahne, eine Pfanne voll Schnitzel und Schnapspralinen auf dem Tisch: „Sie hatten doch bestimmt eine lange Fahrt und sind hungrig“.

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Für das WG-Zimmer von Tine Wittler (Sendung vom 12. Juni 2005) hatte das „Zimmer frei!“-Team einen Kartoffel-Acker geplant. Da Kartoffelsetzlinge in Deutschland zu diesem Zeitpunkt nicht erhältlich waren, wurden sie eingeflogen und auf dem Zimmer in echte Erdfurchen eingepflanzt.

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Mit seinen mehr als 60 Puppen und Charakteren wie dem Hai, dem alten Zirkuspferd und vielen mehr war Martin Reinl in „Zimmer frei!“ präsent.
Wiwaldis Nase ist eine handelsübliche Schaumstoff-Clownsnase und kostet 30 Cent. Im Laufe der Jahre kamen drei Wiwaldi-Puppen zum Einsatz.
Alle anderen Figuren sind immer noch 100 Prozent original.

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Die Bandbreite der in „Zimmer frei!“ genutzten Kostüme war unerschöpflich: 
Von Einhörnern über Baguettes, historischen Personen, Kaulquappen, Käseigeln bis hin zu Koteletts war alles Erdenkliche in der Sendung zu sehen.
Sogar Gott wurde einmal in Szene gesetzt.

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Vor der Sendung gab es ein Ritual zur Einstimmung. Wenn Christine Westermann die Maske betrat, folgten Sekunden später zwei Gläser Kölsch.
Die beiden Moderatoren stießen dann erstmal auf eine schöne Sendung an.

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Götz Alsmanns Outfit aus Krawatte, Hemd, Anzug und Schuhe wurde bei jeder Sendung neu kombiniert.
Ein nicht mehr ganz so taufrischer Anzug aus dem Kostümfundus wurde dann ausgewählt, wenn im Vorfeld der Sendung klar war, dass er bei Spielen bis zur Unbrauchbarkeit leiden würde.

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Das alte Zirkuspferd sollte eigentlich nur in einer einzigen Folge auftreten. Es kam aber anders: Horst Pferdinand wurde zu einer der beliebtesten Figuren aus Martin Reinls Puppenensemble.
Die Augen vom alten Zirkuspferd sind übrigens Türstopper aus dem Baumarkt. Seine Zähne waren ursprünglich mal weiß. Da Schaumstoff mit der Zeit vergilbt, sind sie inzwischen gelb geworden (und eines von Horst Pferdinands Markenzeichen).

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Nach jeder Sendung stürmten die „Zimmer frei!“-Moderatoren die Garderobe des Gastes und bedankten sich mit einem Blumenstrauß. Dabei öffnete Götz Alsmann die Tür zur Garderobe jedes Mal vor lauter Adrenalin und Enthusiasmus mit so großer Wucht, dass der Gast in ernsthafter Gefahr war.
Was Götz Alsmann bis heute nicht weiß: Eine Kollegin hat alle Gäste all die Jahre über immer vorgewarnt, damit sich diese weit entfernt vom Türbereich aufhalten. Erschrocken haben sie sich trotzdem. Immer. 

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